Das Buch der Begegnungen. Menschen – Kulturen – Geschichten aus den Amerikanischen Reisetagebüchern (Manesse 2018)

Wagemut und Wissbegier, ein feines Beobachtungs- und Differenzierungsvermögen und vor allem die unbändige Lust an immer neuen Begegnungen machten Alexander von Humboldt vor 200 Jahren zu einem epochalen Weltentdecker. „Das Buch der Begegnungen“, das die emphatischsten Zeugnisse aus den „Amerikanischen Reisetagebüchern“ versammelt, zeigt einen warmherzigen Menschen ohne Berührungsängste. Auf seiner Reise in die amerikanischen Tropen von 1799 bis 1804 hielt der preußische Kosmopolit eine Vielzahl exotischer Physiognomien fest und sah die Welt, wie sie vor ihm noch keiner gesehen hatte.

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Die ‚edition humboldt digital‘. Dokumente zur Neuausgabe der ‚Ideen zu einer Geographie der Pflanzen‘ (1825–1826)

In der Berliner edition humboldt digital erscheinen neben den Reisetagebüchern der amerikanischen und der russisch-sibirischen Reise Korrespondenzen, Manuskripte und Notizen, die im Kontext des Humboldt’schen Forschungsprogramms entstanden. In den Jahren 1825 und 1826 arbeiteten Humboldt und der Botaniker Carl Sigismund Kunth in Paris an einer Neuausgabe der Ideen zu einer Geographie der Pflanzen (1807). Obwohl sie dieses Buchprojekt schließlich aufgaben, ermöglicht die nun vorliegende Edition der von den Autoren zusammengestellten, kommentierten und annotierten Sammlung von Ideen, Exzerpten und Thesen einen Blick auf Praktiken kollaborativen Lesens, Forschens und Schreibens.

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Humboldt’s Mexico. In the Footsteps of the Illustrious German Scientific Traveller (McGill-Queen’s University Press 2017)

In Humboldt’s Mexico, Myron Echenberg presents a straightforward guide with historical and cultural context to Humboldt’s travels in Mexico. Humboldt packed a lifetime of scientific studies into one daunting year, and soon after published a four-volume account of his findings. His adventures range widely from inspections of colonial silver mines and hikes to the summits of volcanoes to meticulous examination of secret Spanish colonial archives in Mexico City and scientific discussions of archaeological sites of pre-Hispanic Indigenous cultures.

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Plantae des États-Unis – Rediscovered Pages from Alexander von Humboldt’s United States Diary

A recently discovered manuscript sheds a new light on Alexander von Humboldt’s stay in the USA in 1804. The document contains his notes on conversations with President Thomas Jefferson and botanist G. H. E. Mühlenberg. Humboldt also collected information on useful and medicinal plants, listed North American naturalists and documented consumer prices.

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Isle de Cube. Antilles en général

Auf 37 Seiten und angeklebten Zetteln notierte Alexander von Humboldt Erkenntnisse über die Sklaverei und skizzierte Analysen zu Wirtschaft, Bevölkerung, Gesellschaft und Politik. Das Tagebuchfragment stammt von seinem zweiten Aufenthalt auf Kuba 1804. Es markiert den Beginn von Humboldts intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema Sklaverei; eine Menschheitsfrage, die ihn bis zu seinem Lebensende beschäftigen sollte. Die Aufzeichnungen liegen in der Humboldt Edition digital erstmals in einer kommentierten Fassung vor.

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17.-18.01.2017, Tagung: „Ideen können nur nützen, wenn sie in vielen Köpfen lebendig werden“, Berlin

Abschlusskonferenz des BMBF-Verbundprojektes „Alexander von Humboldts Amerikanische Reisetagebücher“ der Universität Potsdam und der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz In

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Horizonte der Humboldt-Forschung (Olms 2016)

Horizonte der Humboldt-Forschung Natur, Kultur, Schreiben Hrsg.  von Ottmar Ette und Julian Drews Alexander von Humboldt gehört um 1800 zu

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21.04.2016, Vortrag: „Mein vielbewegtes Leben. Alexander von Humboldt und die Amerikanischen Reisetagebücher“, Berlin

Weltbewusstsein im Haus Huth Die Daimler und Benz Stiftung lädt ein zur akademischen Debatte mit Prof. Dr. Ottmar Ette (Universität

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Bewegte Systematik. Alexander von Humboldts „Amerikanische Reisetagebücher“ als Problemfelder der Literaturgeschichte und historischen Epistemologie

Autor: Markus Alexander Lenz erschienen in HiN XVI, 31 (2015) DOI: http://dx.doi.org/10.18443/224 Die Amerikanischen Reisetagebücher stellen eine Herausforderung für die

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