20.09.2019, Humboldt-Tag der BBAW: Zwischen Amerika und Asien – Neue Perspektiven auf Alexander von Humboldt, Berlin

Der Alexander-von-Humboldt-Tag 2019 widmet sich den Reisetagebüchern der großen hemisphärischen Reisen nach Amerika (1799–1804) und Asien (1829). In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf den Tagebüchern der Amerikanischen Reise (Humboldt) sowie der Russisch-Sibirischen Reise (Humboldt, Ehrenberg). Erstmals wird die Edition des Reisetagebuchs von Christian Gottfried Ehrenberg der Öffentlichkeit präsentiert und am Humboldt-Tag online freigeschaltet. Im Fokus stehen zudem die Forschungs- und Editionstätigkeit zu Humboldts Aufzeichnungen während der Überfahrt von La Coruña (Spanien) nach Cumaná (heutiges Venezuela) sowie zu den „Fragmenten des Sibirischen Reise-Journals 1829“. Daneben präsentiert das Vorhaben neue Funktionalitäten der edition humboldt digital, zum Beispiel das neue, mit internationalen einschlägigen Datenbanken vernetzte Pflanzenregister. Am Abend präsentieren Christian Kassung und Christian Thomas ihr neues Buch: Humboldts Kosmos-Vorlesung an der Berliner Sing-Akademie, ediert nach der einzigen überlieferten Nachschrift von Henriette Kohlrausch.

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13.09.-15.09.2019, Ausstellung: „3 Tage original – Die Amerikanischen Reisetagebücher Alexander von Humboldts“, Berlin

Zu Ehren seines 250. Geburtstages zeigt die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz die Amerikanischen Reisetagebücher Alexander von Humboldts in einer dreitägigen Präsentation.
Der Nachlass Alexander von Humboldts wird heute zu etwa zwei Dritteln in der Staatsbibliothek zu Berlin und – infolge von Auslagerungen während des Zweiten Weltkriegs – zu rund einem Drittel in der Krakauer Jagiellonen-Bibliothek verwahrt. Die Amerikanischen Reisetagebücher, die als Teil des Nachlasses mit ihm aufs Engste verwoben sind, befinden sich seit Ende 2013 im Bestand der Staatsbibliothek, nachdem sie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit großzügiger Unterstützung öffentlicher und privater Förderer von den Erben erwerben konnte.

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11.09.2019, Lesung und Gespräch: Alexander von Humboldts Amerikanische Reisetagebücher, SBB–PK, Berlin

Zu Ehren seines 250. Geburtstages zeigt die die Amerikanischen Reisetagebücher Alexander von Humboldts in einer dreitägigen Präsentation. Zur Eröffnung lassen Dorothee Nolte, Redakteurin und Autorin von ›Alexander von Humboldt: Ein Lebensbild in Anekdoten‹, und Rüdiger Schaper, Ressortleiter Kultur beim Berliner Tagesspiegel und Autor von ›Alexander von Humboldt: Der Preuße und die neuen Welten‹ im Gespräch mit Barbara Schneider-Kempf, der Generaldirektorin der Staatsbibliothek, die Persönlichkeit Alexander von Humboldts in Anekdotischem und Biographischem lebendig werden.

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Alexander-von-Humboldt-Tag der BBAW: Zwischen Amerika und Asien – Neue Perspektiven auf Alexander von Humboldt, 20.09.2019

Der Alexander-von-Humboldt-Tag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am 20. September 2019 widmet sich den Reisetagebüchern der großen hemisphärischen Reisen nach Amerika (1799–1804) und Asien (1829). In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf den Tagebüchern der Amerikanischen Reise (Humboldt) sowie der Russisch-Sibirischen Reise (Humboldt, Ehrenberg). Am Abend präsentieren Christian Kassung und Christian Thomas ihr neues Buch: Humboldts Kosmos-Vorlesung an der Berliner Sing-Akademie 1827/28, ediert nach der einzigen überlieferten Nachschrift von Henriette Kohlrausch.

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Humboldts ›Bekenntnisse‹ von 1801 nach der Original-Handschrift aus den Amerikanischen Reisetagebüchern im Deutschen Textarchiv der BBAW

Ohne Zweifel sind diese echten ›Bekenntnisse‹ die interessantesten von allen autobiographischen Aufzeichnungen, die uns erhalten geblieben sind. Weil sie nicht

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Lesung, Gespräch und Eröffnung der Reisetagebücher-Präsentation, Staatsbibliothek zu Berlin, 11.09.2019

Zu Ehren seines 250. Geburtstages gewährt die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz in einer dreitägigen Präsentation Einblicke in die Originalmanuskripte der Amerikanischen Reisetagebücher Alexander von Humboldts. Zur Eröffnung lassen Dorothee Nolte, Redakteurin und Autorin von ›Alexander von Humboldt: Ein Lebensbild in Anekdoten‹, und Rüdiger Schaper, Ressortleiter Kultur beim Berliner Tagesspiegel und Autor von ›Alexander von Humboldt: Der Preuße und die neuen Welten‹ im Gespräch mit der Generaldirektorin der Staatsbibliothek, Barbara Schneider-Kempf, die Persönlichkeit Alexander von Humboldts in Anekdotischem und Biographischem lebendig werden.

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Vortrag: „Werner – Goethe – Humboldt“, Freiberg

Im Rahmen der Ringvorlesung der TU Bergakademie Freiberg im Humboldt-Jubiläumsjahr geht die Berliner Humboldt-Forscherin Dr. Carmen Götz vom Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften der Frage nach, welche Bedeutung der Freiberger Mineraloge Abraham Gottlob Werner für Johann Wolfgang von Goethe und Alexander von Humboldt hatte. Dabei soll zum Ersten gezeigt werden, wie und wann sie sich auf ihn bezogen – auch unter Einbeziehung vermittelnder Personen. Zum Zweiten soll gefragt werden, ob in den Begegnungen zwischen Goethe und Humboldt direkt auf Werner Bezug genommen wurde und in welcher Weise dies geschah. Zum Dritten soll ein besonderer Fokus darauf gerichtet sein, ob, inwiefern und warum kritische Distanzierungen von Werners Lehren neben einer weiterhin vorhandenen Anhängerschaft bestehen konnten. Den im ersten Amerikanischen Reisetagebuch Alexander von Humboldts enthaltenen mineralogischen und geologischen Beobachtungen – insbesondere jenen, die in der „edition humboldt digital“ jetzt erstmals ediert wurden – soll in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

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Alexander von Humboldts Manuskript Isle de Cube. Antilles en général in der Biblioteka Jagiellońska als Vorstufe des Essai politique sur l’île de Cuba

Das von Alexander von Humboldt ab 1804 oder später verfasste Manuskript „Isle de Cube. Antilles en général“ wurde erst kürzlich zum ersten Mal veröffentlicht. Es stellt die Grundlage für den Essai politique sur l‘île de Cuba (1826) dar, der als das „wichtigste liberale Manifest des 19. Jahrhunderts gegen die Sklaverei“ gilt. Ziel der Untersuchung ist, die textgenetische inhaltliche und stilistische Entwicklung vom Manuskript zur Publikation ansatzweise nachverfolgen zu können, um Rückschlüsse auf Humboldts Arbeitsweise und Strategien als Autor mit einem politischen Anliegen zu ziehen.

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Die Abenteuer des Alexander von Humboldt. Eine Entdeckungsreise (C. Bertelsmann 2019)

Zum 250. Geburtstag des größten deutschen Naturforschers am 14. September 2019 legt die preisgekrönte Humboldtexpertin Andrea Wulf ein farbenprächtiges, opulent illustriertes Buch über Humboldts berühmte Südamerikaexpedition vor. Angeregt von seinen Skizzen, Kupferstichen, Landkarten, Pflanzenpräparaten und weiteren Materialien aus Humboldts Nachlass, erzählt sie die Geschichte seiner Reise aus einer völlig neuen Perspektive: anhand Humboldts eigener Aufzeichnungen in seinen Reisetagebüchern, die erst seit Kurzem in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz zugänglich sind und seit 2015 vom Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) ediert und in der edition humboldt digital herausgegeben werden.

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Das Buch der Begegnungen. Menschen – Kulturen – Geschichten aus den Amerikanischen Reisetagebüchern (Manesse 2018)

Wagemut und Wissbegier, ein feines Beobachtungs- und Differenzierungsvermögen und vor allem die unbändige Lust an immer neuen Begegnungen machten Alexander von Humboldt vor 200 Jahren zu einem epochalen Weltentdecker. „Das Buch der Begegnungen“, das die emphatischsten Zeugnisse aus den „Amerikanischen Reisetagebüchern“ versammelt, zeigt einen warmherzigen Menschen ohne Berührungsängste. Auf seiner Reise in die amerikanischen Tropen von 1799 bis 1804 hielt der preußische Kosmopolit eine Vielzahl exotischer Physiognomien fest und sah die Welt, wie sie vor ihm noch keiner gesehen hatte.

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