Neuerscheinung: Andrea Ewert/Nadine Liesse, „Als Luis durch die Zeit sprang“ (Verlag Mainz)

Der 10-jährige Luis hat noch nie von Alexander von Humboldt gehört. Bis er sich nach einer Zeitreise plötzlich im Arbeitszimmer des älteren Herrn wiederfindet, diesen näher kennenlernt und verschiedene Ereignisse aus seinem Leben miterlebt. Gemeinsam mit Humboldt fährt er in einen Bergwerksstollen ein, belauscht ein Gespräch zwischen Goethe und Schiller und löst ein Rätsel um eine Meuterei.

Was, wenn Luis einfach bei Humboldt bliebe? Mit ihm gibt es so viel zu entdecken … Aber auch Humboldt ist neugierig, wie die Welt sich seither verändert hat.

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Hörbuch für Kinder: „Alexander von Humboldt oder Die Sehnsucht nach der Ferne“ (Hörcompany)

Die hochgelobte Alexander-von-Humboldt-Biographie für Kinder und Jugendliche von Volker Mehnert, erschienen 2018 als Kinder- und Jugendsachbuch im Gerstenberg Verlag, ist inzwischen auch als Hörbuch verfügbar, gelesen von Peter Kaempfe.
Die Lesung des renommierten Hörspiel- und Dokumentarfilmsprechers macht die Hörer zu Reisegefährten Humboldts und lässt sie mit ihm staunen über das Netzwerk des Lebens.

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Sibirische Pest und Social Distancing: Humboldts Reise zum Altai im Jahr 1829

Kainsk in Sibirien am frühen Morgen des 29. Juli 1829. Alexander von Humboldt ist an einem Ort, an dem er nie hätte sein sollen, und er steht vor einer schwierigen Entscheidung. Vor dreieinhalb Monaten ist er zu seiner Reise nach Russland und Sibirien aufgebrochen, dem lang ersehnten Äquivalent zur Expedition in die Tropen Amerikas (1799–1804), die ihn weltberühmt gemacht hat. Mehrere Tausend Werst hat er bereits zurückgelegt und vor nicht ganz einer Woche die mit der russischen Regierung abgestimmte Reiseroute eigenmächtig abgeändert, um bis ins Altaigebirge und an die chinesische Grenze vorzustoßen. Doch nun erhält er, mitten im sibirischen Tiefland, die „üble Nachricht“ vom Ausbruch der Sibirischen Pest. „Incertitude des plans“, vermerkt Humboldt in seinem Tagebuch. Wie reagiert er auf die Situation, in der er seine Reisepläne und Forschungsvorhaben ebenso in Gefahr sehen muss wie Leib und Leben?

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Deutschlandfunk-„Kalenderblatt“: Vor 175 Jahren erschien der erste Band des „Kosmos“

Vor 175 Jahren erschien der erste Band von Humboldts „Kosmos“. Peter B. Schumann erinnert im „Kalenderblatt“ des Deutschlandfunks an die Publikation von Humboldts Universalstück der Wissenschaftsliteratur.

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Bauforscher der Uni Bamberg dokumentieren die Alexander-von-Humboldt-Berghütte in Ecuador

Ganz buchstäblich ein Höhepunkt von Alexander von Humboldts Forschungsreise nach Süd- und Mittelamerika (1799–1804) war die Erforschung der sogenannten „Straße der Vulkane“ in Ecuador. Auf rund 4000 Höhenmetern, in einer Berghütte am Fuße des Antisana , schlug Humboldt sein Basislager für einen Besteigungsversuch des über 5.700 m hohen Vulkans auf. Die Hütte, die Bundespräsident Steinmeier am 15. Februar 2019 zum Abschluss seiner Lateinamerika-Reise anlässlich der Eröffnung der Alexander-von-Humboldt-Saison besucht hatte, gehört zu den wenigen authentischen historischen Artefakten, die Humboldts Anwesenheit auf dem Kontinent bezeugen.

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Alexander von Humboldt und Friedrich Argelander: Briefwechsel. Hrsg. v. Ingo Schwarz und Oliver Schwarz (De Gruyter 2019)

Wie viele Sterne kann man mit bloßem Auge sehen? Wie viele Jupiter-Trabanten sind auch bei Tage zu erkennen? Und welche Farbe hat das Licht veränderlicher Sterne? – Diese und viele weitere Fragen richtet Alexander von Humboldt im Zusammenhang mit seiner Arbeit am dritten Band des „Kosmos“ an einen der führenden Astronomen seiner Zeit, und Friedrich Argelander, Direktor der Bonner Sternwarte, gibt dem preußischen Gelehrten detailliert Auskunft. Während die Briefe Argelanders Aufschluss über den damaligen Kenntnisstand in der Astronomie bieten, gewährt der Briefwechsel beider Wissenschaftler als Ganzes wichtige Einblicke in einen Wissenstransfer, der Humboldts Streben nach gesicherten Erkenntnissen und seine kollaborative Arbeitsweise illustriert und zudem seine Rolle als Förderer anderer Wissenschaftler und deren Fürsprecher am preußischen Hof veranschaulicht.

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