04.-06.12.2019, Conference: „Alexander von Humboldt: Circulation of State Knowledge in Europe and Latin America“, Berlin

Conference, Dec 4-6, 2019, Berlin Alexander von Humboldt: Circulation of State Knowledge in Europe and Latin America Alexander von Humboldt’s

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03.12.2019 „Alexander von Humboldt und die Sprache“. Vortrag von Jürgen Trabant

Wer über Wilhelm oder Alexander von Humboldt forscht, wird sich notgedrungen auf einen der beiden Brüder konzentrieren. Zu umfangreich und komplex sind ihre jeweiligen Forschungen, Publikationen und Lebensleistungen, als dass man sich beiden zugleich mit hinreichender Aufmerksamkeit widmen könnte. Den je anderen Bruder aus dem Blick zu verlieren, ist angesichts ihrer persönlichen Beziehung und wissenschaftlicher Querverbindungen jedoch auch undenkbar.
Dies zeigen anschaulich die Untersuchungen zum dritten Kapitel aus Alexander von Humboldts „Ansichten der Natur“ (3. Aufl. 1849), die der Sprachwissenschaftler und führende Wilhelm-von-Humboldt-Experte Jürgen Trabent angestellt hat. Am 3. Dezember 2019 um 18:00 trägt er im Senatssaal der Humboldt-Universität über „Das nächtliche Thierleben im Urwalde“ aus sprachtheoretischer Perspektive vor.

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28.11.2019-13.12.2019, Humboldt-Retrospektive im Zeughauskino, Berlin

Anlässlich der von David Blankenstein und Bénédicte Savoy kuratierten Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“, die vom 21. November 2019 bis 19. April 2020 im Deutschen Historischen Museum in Berlin zu sehen ist, haben Diana Bustamante Escobar und Stephan Ahrens eine Reihe von Filmen zusammengestellt, die sich mal direkt, mal unausgesprochen auf Alexander von Humboldt und dessen Lebenswerk beziehen. Gezeigt werden im Rahmen der sechsteiligen Humboldt-Retrospektive vom 28. November bis zum 13. Dezember 2019 im Zeughauskino „Aguirre, der Zorn Gottes“ von Werner Herzog, „Orinoko, nuevo mundo“ von Diego Rísquez, „Archivo Alexander von Humboldt“ von Fabiano Kueva, „Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht“ von Edgar Reitz, „Die Besteigung des Chimborazo“ von Rainer Simon sowie „Homo Botanicus“ von Guillermo Quintero.

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Lesung und Gespräch: „Humboldt, Rugendas, Darwin: Naturerfahrungen“, IAI–PK Berlin

Der Berliner Schriftsteller und ausgewiesene Humboldt-Kenner Hans Christoph Buch diskutiert am 30. Oktober 2019 ab 18:00 im Simon-Bolívar-Saal des Ibero-Amerikanischen Instituts mit dem chilenischen Autor Carlos Franz über dessen Roman „Das Quartett der Liebenden“. In dem Werk, das mit dem Premio de Novela Vargas Llosa ausgezeichnet wurde und 2019 bei der Büchergilde erschienen ist, geht es um das Zusammentreffen des Augsburger Landschaftsmalers Johann Moritz Rugendas mit Charles Darwin im Chile der 1830er Jahre. Rugendas, der Alexander von Humboldt in Paris kennengelernt hat, reist auf dessen Spuren durch Lateinamerika. Während er die überwältigende Natur rein sinnlich erfassen will, zählt für Darwin nur die wissenschaftliche Erkenntnis. Dieses Spannungsverhältnis, das Carlos Franz ins Zentrum seines Romans gestellt hat, ist Ausgangspunkt des Gesprächs, moderiert durch den Übersetzer Lutz Kliche.

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Nur noch bis 26. Oktober: Ausstellung „Humboldts Tierleben“, Berlin

Heute und morgen besteht noch Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung „Humboldts Tierleben“. Die Humboldt-Bibliothek in Berlin-Reinickendorf zeigt fünfzehn ausgewählte Tierzeichnungen, die Alexander von Humboldt während seiner großen Forschungsreise durch Amerika anfertigte.

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Kolloquium: „Alexander von Humboldt als Völkerrechtler“, Berlin, 6. November 2019

Alexander von Humboldt betätigte sich in unterschiedlichsten Wissensbereichen und vielen Disziplinen. Obwohl er kein Jurist war, befasste er sich vielfach mit Problemen, die zu grundlegenden Fragen des in der Entstehung begriffenen Völkerrechts avancierten, etwa dem Verbot der Sklaverei, der Abschaffung der Rassendiskriminierung, der Fixierung von Territorialgrenzen, mit Seegrenzen, dem Welthandel und der Hoheitsgewalt im Luft- und im Weltraum. Da Humboldt zudem in engem Kontakt zu führenden Rechtsgelehrten der Zeit wie Francis Lieber stand, kann er als Vordenker des Völkerrechts bezeichnen werden, so die These des Potsdamer Rechtswissenschaftlers Marcus Schladebach. In seinem Vortrag im Rahmen der Kolloquiumsreihe „Humboldts Netzwerke“ beleuchtet er Humboldts Mitwirkung an der juristischen Neuvermessung der Welt und erörtert deren Bedeutung für die heutige völkerrechtliche Ordnung.

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07.10.2019–29.03.2020 Sonderausstellung: Wie Wissen wächst – Alexander von Humboldt und die Wurzeln der Wissensproduktion, Berlin

Eine (Hör-)Ausstellung, die ab dem 7. Oktober 2019 im Botanischen Garten Berlin als mobile Begleitung zu erleben sein wird, beschäftigt sich mit Alexander von Humboldts botanischen Forschungen. Der herausragende Sammler und Entdecker von Pflanzen überließ die eigentliche botanische Analyse in den meisten Fällen anderen. Gleichwohl haben sein Umgang mit Pflanzen und die Erkenntnisse, die er daraus zog, die Wissenspraxis und -produktion auf dem Gebiet der Botanik sowie anderer Wissenschaften stark beeinflusst und spiegeln sie exemplarisch wider.

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Nur noch heute: Sonderausstellung „Humboldt lebt!“, Hamburg

Letzter Tag der Sonderausstellung „Humboldt lebt!“ – Botanik in Bewegung – Tiere in den Tropen: Heute besteht im Hamburg letztmals Gelegenheit zum Besuch der Sonderausstellung „Humboldt lebt!“, mit der die Universität Hamburg den deutschen Naturforscher Alexander von Humboldt 250 Jahre nach seiner Geburt auf eine Expedition in die Natur begleitet. Die Ausstellung folgt Humboldts bedeutendster Forschungsreise nach Amerika und spiegelt sein Verständnis von Natur wider, in der alles mit allem zusammenhängt.

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15.09.2019, Deutschlandfunk: Jaime Labastida: Humboldt aus lateinamerikanischer Sicht

Alexander von Humboldts Forschungstätigkeit reichte von der Physik über Botanik, Astronomie bis hin zur Klimakunde. Heute gilt er sogar als ein Wegbereiter der Ökologie, manche halten sein Denken in universalen Zusammenhängen für einen frühen Beitrag zur Globalisierung. Der mexikanische Schriftsteller Jaime Labastida beschäftigt sich schon lange mit dem Werk des berühmten Forschers und entdeckt immer wieder neue Facetten.

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Alexander-von-Humboldt-Tag der BBAW: Zwischen Amerika und Asien – Neue Perspektiven auf Alexander von Humboldt, 20.09.2019

Der Alexander-von-Humboldt-Tag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am 20. September 2019 widmet sich den Reisetagebüchern der großen hemisphärischen Reisen nach Amerika (1799–1804) und Asien (1829). In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf den Tagebüchern der Amerikanischen Reise (Humboldt) sowie der Russisch-Sibirischen Reise (Humboldt, Ehrenberg). Am Abend präsentieren Christian Kassung und Christian Thomas ihr neues Buch: Humboldts Kosmos-Vorlesung an der Berliner Sing-Akademie 1827/28, ediert nach der einzigen überlieferten Nachschrift von Henriette Kohlrausch.

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De la pintura de viaje a la fotografía: Alexander von Humboldt y la representación artística del Nuevo Mundo

Dieser Artikel untersucht die Rolle Alexander von Humboldts als Förderer einer ikonographischen Repräsentation der Neuen Welt. Humboldts Ziel war es, ein neues Bild von Amerika zu liefern, basierend auf realen Ereignissen, die in situ und nicht in der europäischen Fantasie stattfanden. Diese Darstellung verbindet seine strenge wissenschaftliche Vision mit seiner ausgeprägten künstlerischen Sensibilität und verwendet sowohl textliche als auch visuelle Elemente, um das erzeugte Wissen zu transportieren. In diesem Beitrag werden die Quellen analysiert, die Humboldt dazu inspirierten, das zu entwickeln, was wir heute unter „wissenschaftlicher Kunst“ verstehen, sowie die Kriterien, die für dieses Genre gelten sollten. Ausgehend von der Bedeutung, die die Reisemalerei für sein großes amerikanisches Projekt hatte, ist auch seine Interaktion mit den Anfängen des neuen Mediums Fotografie und die Vorteile, die er in diesem wichtigen technologischen Fortschritt sah, von besonderem Interesse.

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