Die ‚edition humboldt digital‘. Dokumente zur Neuausgabe der ‚Ideen zu einer Geographie der Pflanzen‘ (1825–1826)

In der Berliner edition humboldt digital erscheinen neben den Reisetagebüchern der amerikanischen und der russisch-sibirischen Reise Korrespondenzen, Manuskripte und Notizen, die im Kontext des Humboldt’schen Forschungsprogramms entstanden. In den Jahren 1825 und 1826 arbeiteten Humboldt und der Botaniker Carl Sigismund Kunth in Paris an einer Neuausgabe der Ideen zu einer Geographie der Pflanzen (1807). Obwohl sie dieses Buchprojekt schließlich aufgaben, ermöglicht die nun vorliegende Edition der von den Autoren zusammengestellten, kommentierten und annotierten Sammlung von Ideen, Exzerpten und Thesen einen Blick auf Praktiken kollaborativen Lesens, Forschens und Schreibens.

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Fahndung nach geraubtem Gold und Silber – 1839

In einem nicht genau datierten Brief an seinen Freund, den Bankier Alexander Mendelssohn zeigte sich Humboldt bestürzt über einen dreisten Raub von Gold, Silber und Edelsteinen aus dem Mineralogischen Museum in Berlin. Mit Hilfe von Zeitungsmeldungen über dieses Aufsehen erregenden Verbrechen konnte Humboldts Brief genau datiert werden. Im folgenden Aufsatz, den der Berliner Mineraloge Günter Hoppe zuerst 1983 publizierte, werden die Tat und deren Aufklärung geschildert.

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Lava memoriae deodati dolomieu. Alexander von Humboldts Gesteinsstudien in Neapel

Während seiner Italienreise 1805 gelangte Humboldt erstmals nach Neapel, das mit dem Vesuv als idealer Ort für Studien über Vulkanismus und vulkanische Gesteine galt. Die Fragestellungen, die ihn ein Jahr nach seiner Amerikareise beschäftigten, lassen sich anhand von unveröffentlichten Texten (insbesondere aus seinem Italienischen Tagebuch) sowie von Objektbeispielen aus dem Museum für Naturkunde Berlin prüfen. In Neapel stand Humboldt in intensivem Gedankenaustausch mit Leopold von Buch. Dabei ging es vorrangig um eine Neuorientierung in der großen Wissenschaftsdebatte zwischen Neptunisten und Plutonisten. Diese Kontroverse prägte auch die Kontakte, die beide in Neapel zu Gelehrten und Sammlern aufbauten. Der wissenschaftshistorische Rahmen dieses Beitrags ist eine Rekonstruktion zeitgenössischer Kommunikationsformen, bei denen privaten Sammlungen eine wichtige Funktion für die Begegnung zwischen Forschern unterschiedlicher Provenienz und Orientierung zukam.

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Briefwechsel mit Samuel Thomas von Soemmerring

Humboldt und Soemmerring lernten sich in Mainz im Umkreis von Ludwig Ferdinand Huber kennen. Huber unterhielt seit 1787 in Mainz einen geselligen Kreis, zu dem auch Georg Forster und Soemmerring gehörten. Soemmerring war seit 1784 an der Mainzer Universität Professor für Anatomie und Physiologie. Humboldt, der seit 1789 in Göttingen studierte, machte mit Soemmerring noch im gleichen Jahr Bekanntschaft

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Forster – Humboldt – Chamisso. Weltreisende im Spannungsfeld der Kulturen (V&R Academic 2017)

Dieser Band nimmt Reinhold und Georg Forster, Alexander von Humboldt und Adelbert von Chamisso mit ihren Erfahrungen als reisende Autoren und Naturforscher, als Landsleute wie als »Fremde« in den Blick. Er rekonstruiert aus den Hinterlassenschaften der Reisen die Praktiken des Schreibens, Sammelns und des Transfers hinsichtlich ihrer Rolle für die Genese moderner Wissensordnungen. Die einzelnen Beiträge des Bandes untersuchen die Horizonte der Protagonisten, vermittelt durch ihre Tagebücher, Skizzenhefte und Briefwechsel, die gesammelten Naturalien und Artefakte, ihre Beobachtungen der Tier- und Pflanzenwelt, der Landschaften und Menschen.

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29.11.2016, Vortrag: „Gefördert und frühvollendet. Franz Julius Ferdinand Meyen zwischen Poesie und ‚Totem Zoo'“, Berlin

Gefördert und frühvollendet Franz Julius Ferdinand Meyen zwischen Poesie und „Totem Zoo“ Ein Vortrag von Petra Werner im Rahmen der

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25.10.2016, Conferencia: „Humboldt, México y Estados Unidos: historia de una intriga“, Berlin

„Humboldt, México y Estados Unidos: historia de una intriga“ Conferencia de Jaime Labastida en Berlín Alexander von Humboldt ha sido

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03.06.2016, Vortrag: „Reform statt Revolution. Alexander von Humboldt in der kameralistischen Reformbewegung“, Berlin

Ein Vortrag von Ursula Klein im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Alexander von Humboldts Netzwerke“ des Akademienvorhabens „Alexander von Humboldt auf Reisen

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Heart of the Andes. Humboldt’s Science in the Art of Frederic Edwin Church (Frank Baron, Jim Jewell 2016), KUMedia Productions

Heart of the Andes – Humboldt’s Science in the Art of Frederic Edwin Church is a short documentary produced by

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