Ernst Peter Fischer über Alexander von Humboldt (ARD alpha 2016, 15 Min.)

„Wissenschaft wird von Menschen gemacht“

Nach diesem Satz von Werner Heisenberg widmet sich die Sendereihe „Die Entdeckungen großer Forscher“ in ARD-alpha berühmten Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Forschungsbereichen. In der Folge vom 15. Dezember 2016 stellt Prof. Dr. Ernst Peter Fischer Alexander von Humboldt vor und beleuchtet in seinem 15-minütigen Vortrag die wichtigsten wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften des preußischen Natur- und Kulturwissenschaftlers in überzeugender Weise.

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Umweltgedanken zu Alexander zu Humboldt

Alexander von Humboldt hat auf der Grundlage des Wissens seiner Zeit in den Schlussfolgerungen zu seinen Messungen zum Boden, zur Luft und zum Wasser gelegentlich auch offene Fragen formuliert und Vermutungen geäußert. Es ist das Ziel dieses Beitrages, frühe Veröffentlichungen zu analysieren und zu prüfen, ob die damaligen Annahmen mit heutigem naturwissenschaftlichem Wissen bestätigt werden können. Nach einer kurzen Darstellung der allgemeinen „Umweltsituation“ der Zeit um 1800 folgt eine Diskussion der Anleitungen zur Beeinflussung der Bodenfruchtbarkeit und zur Ertragssteigerung. Humboldt erkannte bei seinen Untersuchungen zu methanhaltigen Grubengasen und der Erdatmosphäre einige uns heute aus der Klimadiskussion bekannte Effekte, wie z.B. die Rolle von Spurengasen auf die Eigenschaften von Gasmischungen und das Vorhandensein von atmosphärischen Stoffkreisläufen. Weniger bekannt sind Humboldts umfassende praktische Anleitungen zum Bau des 50 km langen Entwässerungstunnels „Meissner Erbstolln“ mit einbezogenen geologischen, technischen, ökonomischen und soziologischen Aspekten. Die zentrale Rolle von „dynamischen“ Gleichgewichten wird am heutigen ökologischen Zustand des Sees von Valencia (Venezuela) erläutert.

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ZEIT Reisen 2018: Mit Peter Korneffel auf Humboldts Spuren in Ecuador

ZEIT REISEN bietet auch 2018 wieder eine Studienreise auf Humboldts Spuren nach Ecuador an. Der Reiseleiter ist der Wissenschaftsjournalist und Reisebuchautor Peter Korneffel, seit 2002 als vortragender Expeditionsleiter und Entwickler von ZEIT REISEN tätig.

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Fahndung nach geraubtem Gold und Silber – 1839

In einem nicht genau datierten Brief an seinen Freund, den Bankier Alexander Mendelssohn zeigte sich Humboldt bestürzt über einen dreisten Raub von Gold, Silber und Edelsteinen aus dem Mineralogischen Museum in Berlin. Mit Hilfe von Zeitungsmeldungen über dieses Aufsehen erregenden Verbrechen konnte Humboldts Brief genau datiert werden. Im folgenden Aufsatz, den der Berliner Mineraloge Günter Hoppe zuerst 1983 publizierte, werden die Tat und deren Aufklärung geschildert.

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Lava memoriae deodati dolomieu. Alexander von Humboldts Gesteinsstudien in Neapel

Während seiner Italienreise 1805 gelangte Humboldt erstmals nach Neapel, das mit dem Vesuv als idealer Ort für Studien über Vulkanismus und vulkanische Gesteine galt. Die Fragestellungen, die ihn ein Jahr nach seiner Amerikareise beschäftigten, lassen sich anhand von unveröffentlichten Texten (insbesondere aus seinem Italienischen Tagebuch) sowie von Objektbeispielen aus dem Museum für Naturkunde Berlin prüfen. In Neapel stand Humboldt in intensivem Gedankenaustausch mit Leopold von Buch. Dabei ging es vorrangig um eine Neuorientierung in der großen Wissenschaftsdebatte zwischen Neptunisten und Plutonisten. Diese Kontroverse prägte auch die Kontakte, die beide in Neapel zu Gelehrten und Sammlern aufbauten. Der wissenschaftshistorische Rahmen dieses Beitrags ist eine Rekonstruktion zeitgenössischer Kommunikationsformen, bei denen privaten Sammlungen eine wichtige Funktion für die Begegnung zwischen Forschern unterschiedlicher Provenienz und Orientierung zukam.

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Alexander von Humboldt y la unidad de la naturaleza

La tesis de esta contribución es que las investigaciones de Alexander von Humboldt ejemplifican un ‘programa de investigación progresivo’ (Imre Lakatos 1978). Examino la propuesta de Adolf Meyer-Abich (1968) de que el método de Humboldt se deriva de un vitalismo inicial y luego desmentido por el científico. Yo propongo, sin embargo, que en realidad es el principio humboldtiano de buscar la unidad en la naturaleza el cual funciona como ‘principio regulativo’, y por consiguiente motiva al investigador a buscar evidencia empírica de relaciones sistémicas entre fenómenos y condicionamientos geográfico-climáticos. Desde este punto de vista es justamente este principio metódico el que empuja a Humboldt a atravesar grandes alturas y latitudes. La visita a Tenerife y al Teide le da una confirmación contundente de la validez de su principio. Concluyo que la influencia de su método en la creación de nuevas ciencias, tales como la biogeografía y la ecología, constituyen razones suficientes para suponer ejemplar el trabajo científico de Humboldt como ‘programa de investigación progresivo’.

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Texto-isla y escritura archipiélica: „Isle de Cube. Antilles en général“ de Alexander von Humboldt

El manuscrito ”Isle de Cube. Antilles en général“ de Alejandro de Humboldt se puede comprender como el título para todo un archipiélago de textos. Su estructuración radicalmente abierta nos proporciona la idea de un modo de escribir y más aún de pensar de este explorador de cultura y naturaleza. Sus miniaturas textuales registran la complejidad política y social del mundo insular del Caribe de forma relacional y polilógica. En combinación con sus mapas cubanos y el Essai politique sur l‘île de Cuba, este manuscrito hace de Humboldt un escritor prominente de la literatura cubana del siglo XIX.

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Plantae des États-Unis – Rediscovered Pages from Alexander von Humboldt’s United States Diary

A recently discovered manuscript sheds a new light on Alexander von Humboldt’s stay in the USA in 1804. The document contains his notes on conversations with President Thomas Jefferson and botanist G. H. E. Mühlenberg. Humboldt also collected information on useful and medicinal plants, listed North American naturalists and documented consumer prices.

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HiN XVIII, 35 (2017)

Die aktuelle Ausgabe von HiN enthält Artikel folgender Autoren:

Ulrich Päßler (English)
Ottmar Ette (español)
Thomas Heyd (español)
Cettina Rapisarda (Deutsch)
Ingo Schwarz (Deutsch)
Ulrich Stottmeister (Deutsch)
Günter Hoppe (Deutsch)

INHALTSVERZEICHNIS HiN XVIII, 35 (2017)

DOI: 10.18443/hinvol18iss352017
URL: http://dx.doi.org/10.18443/hinvol18iss352017

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Humboldts Kosmos-Vorlesungen beim Kultur-Hackathon Coding Da Vinci prämiert

Am 2. Dezember 2017 fand die Preisverleihung des ‚Kultur-Hackathons‘ Coding da Vinci statt, einem Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Servicestelle Digitalisierung Berlin, der Open

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