Eduard Hildebrandts „Wunderbild“ in einem Brief von Alexander von Humboldt an Henriette Mendelssohn, geb. Meyer

Die 2011 von Sebastian Panwitz und Ingo Schwarz herausgegebene Korrespondenz Alexander von Humboldts mit den Mendelssohns dokumentiert ihre lebenslange Verbundenheit. Ein Brief von Humboldt an Henriette Mendelssohn, den die Mendelssohn-Gesellschaft von einem privaten Sammler erwarb, und der erst seit diesem Jahr in der Mendelssohn-Remise in Berlin-Mitte, in der Dauerausstellung Die Mendelssohns in der Jägerstraße zu sehen ist, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht zugänglich. Dieser Brief lässt das gesellschaftliche und künstlerische Leben der Stadt um 1850 sichtbar werden und enthält einige Rätsel: Was hat es mit dem unkommentierten Zettel auf sich, auf dem ein nicht korrekt wiedergegebener Buchtitel der amerikanischen Autorin Harriet Beecher Stowe geschrieben steht und welches „Wunderbild“ erwähnt der weltberühmte Forschungsreisende in dem Brief an Henriette Mendelssohn?

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Alexander von Humboldt: Botanische Illustrationen. Posterbuch mit 22 Postern

Alexander von Humboldt / Otfried Baume (Hrsg.) Botanische Illustrationen Posterbuch mit 22 Postern Im Alexander von Humboldts-Jubiläumsjahr hat inzwischen die

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Neue Dokumente und Funktionen in der edition humboldt digital (BBAW): Version 4 online

Seit Ende Mai 2019 steht die neue, mittlerweile vierte Version der edition humboldt digital für alle interessierten Nutzerinnen und Nutzer online und frei zugänglich im Netz. Neben zwei ausführlichen Forschungsbeiträgen als Erstveröffentlichungen zum Themenschwerpunkt „Pflanzengeographie und Biowissenschaften“ von Staffan Müller Wille und Katrin Böhme sowie von Matthias Glaubrecht, steht nun der in mehrfacher Hinsicht überarbeitete und mit Bilddigitalisaten erweiterte Briefwechsel Alexander von Humboldts mit Christian Gottfried Ehrenberg zur Verfügung.Die Alexander von Humboldt-Chronologie erlaubt seit dieser Version durch verbesserte Darstellungs- und Suchfunktionen einen leichteren und effizienteren Zugang zu den in der edition humboldt digital aggregierten und vernetzten Informationen zum Leben und Schaffen Humboldts.

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Alexander von Humboldt. Bilder-Welten. Die Zeichnungen aus den Amerikanischen Reisetagebüchern (Prestel 2018)

Der zeichnerische Schatz einer großen Forschungsreise: Der Prachtband im Schmuckschuber versammelt erstmals alle Zeichnungen und Skizzen aus Alexander von Humboldts Tagebüchern seiner großen Amerikaexpedition.

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Die ‚edition humboldt digital‘. Dokumente zur Neuausgabe der ‚Ideen zu einer Geographie der Pflanzen‘ (1825–1826)

In der Berliner edition humboldt digital erscheinen neben den Reisetagebüchern der amerikanischen und der russisch-sibirischen Reise Korrespondenzen, Manuskripte und Notizen, die im Kontext des Humboldt’schen Forschungsprogramms entstanden. In den Jahren 1825 und 1826 arbeiteten Humboldt und der Botaniker Carl Sigismund Kunth in Paris an einer Neuausgabe der Ideen zu einer Geographie der Pflanzen (1807). Obwohl sie dieses Buchprojekt schließlich aufgaben, ermöglicht die nun vorliegende Edition der von den Autoren zusammengestellten, kommentierten und annotierten Sammlung von Ideen, Exzerpten und Thesen einen Blick auf Praktiken kollaborativen Lesens, Forschens und Schreibens.

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Alexander von Humboldt und die botanische Erforschung Amerikas (Prestel 2018)

Alexander von Humboldt ist wohl der universellste Forscher, den die Wissenschaft bis heute hervorgebracht hat. Dass er trotz seiner vielen Interessen jede einzelne Studie mit unglaublicher Sachkenntnis durchgeführt hat, beweist nicht zuletzt sein Beitrag zur Erfassung der lateinamerikanischen Pflanzenwelt. Rechtzeitig zum Jubiläumsjahr anlässlich seines 250. Geburtstags präsentiert dieser großformatige Prachtband in aktualisierter Neuausgabe die besten botanischen Illustrationen aus Humboldts eindrucksvoller Sammlung.

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Humboldts Kosmos-Vorlesungen beim Kultur-Hackathon Coding Da Vinci prämiert

Am 2. Dezember 2017 fand die Preisverleihung des ‚Kultur-Hackathons‘ Coding da Vinci statt, einem Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Servicestelle Digitalisierung Berlin, der Open

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Briefwechsel mit Samuel Thomas von Soemmerring

Humboldt und Soemmerring lernten sich in Mainz im Umkreis von Ludwig Ferdinand Huber kennen. Huber unterhielt seit 1787 in Mainz einen geselligen Kreis, zu dem auch Georg Forster und Soemmerring gehörten. Soemmerring war seit 1784 an der Mainzer Universität Professor für Anatomie und Physiologie. Humboldt, der seit 1789 in Göttingen studierte, machte mit Soemmerring noch im gleichen Jahr Bekanntschaft

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Isle de Cube. Antilles en général

Auf 37 Seiten und angeklebten Zetteln notierte Alexander von Humboldt Erkenntnisse über die Sklaverei und skizzierte Analysen zu Wirtschaft, Bevölkerung, Gesellschaft und Politik. Das Tagebuchfragment stammt von seinem zweiten Aufenthalt auf Kuba 1804. Es markiert den Beginn von Humboldts intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema Sklaverei; eine Menschheitsfrage, die ihn bis zu seinem Lebensende beschäftigen sollte. Die Aufzeichnungen liegen in der Humboldt Edition digital erstmals in einer kommentierten Fassung vor.

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Alexander von Humboldts Naturgemälde der Tropen: das „Tableau physique des Andes et pays voisins“ (1807)

Da die avhumboldt.de-Redaktion regelmäßig Anfragen zu dem berühmten „Naturgemälde der Tropenländer“ erreichen, nutzen wir die Gelegenheit, Bild und Bildkontext ein

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