„Mit Humboldt die Welt retten?“ – Harald Asel im Gespräch mit Hans Joachim Schellnhuber und Ottmar Ette im RBB-Inforadio, 11.08.19 um 11:05

Am Sonntag, dem 11.08.2019, um 11:05 spricht rbb-Moderator Harald Asel im INFOradio in der Reihe „Das Forum“ mit dem Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung Hans Joachim Schellnhuber und dem Humboldt-Experten Ottmar Ette von der Universität Potsdam.
2019 ist Alexander-von-Humboldt-Jahr. Vor 150 Jahren starb der große Berliner Naturforscher und Reisende. Er ging mit wachen Augen durch die Welt und nahm Stellung zu den Themen seiner Zeit. Sein umfassender Blick auf die Welt und sein Denken in globalen Zusammenhängen sind höchst aktuell und stellen eine wichtige Ressource im Umgang mit den Problemen der Gegenwart dar.
Was würde Alexander von Humboldt uns heute raten? Lassen sich der Klimawandel und andere menschengemachte Veränderungen der Natur mit seiner Hilfe besser begreifen und veranschaulichen? Hält Humboldts grenzenlose Neugierde auf die Welt Ansätze für unseren Umgang mit den anstehenden Herausforderungen bereit?

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Naturgemälde und Theoriegebäude. Zur Forschungspraxis von Alexander von Humboldt und Hermann von Helmholtz

Alexander von Humboldt war – dies hat er oft betont – empirischer Naturforscher, der Fakten und Zahlen über die belebte und unbelebte Natur sammelte. In der Nachfolge der Pythagoreer war er überzeugt, dass sich die Dinge in den Zahlen spiegeln, dass also das Wesen der Dinge als Zahlenverhältnisse erfasst werden könne. Möglichst genaue Zählungen und Messungen sollten daher die Grundlage für die Aufstellung einer Theorie sein. Die Theoriebildung selbst überließ er indes bewusst den Mathematikern. Eberhard Knobloch erläutert in seinem Vortrag Beispiele der Humboldt’schen Naturforschung, die den Mathematikern zuarbeiten sollten.

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