Terminänderung: Ausstellung „Berliner Salon. Humboldt, Schinkel und Familie Knoblauch“, Berlin

In der überarbeiteten Dauerausstellung „Berliner Leben im Biedermeier. Alltag und Wohnen (1815–1848)“ im Museum Knoblauchhaus machen neun Raum-Interieurs am Beispiel der Unternehmerfamilie Knoblauch die Lebenswelt des Berliner Bürgertums in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebbar. Den Brüdern Wilhelm und Alexander von Humboldt sowie dem Architekten Karl Friedrich Schinkel sind nun erstmals eigene Ausstellungsbereiche gewidmet.

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05.03.2020, Buchvorstellung: „Wilhelm und Alexander von Humboldt in Berlin“, Berlin

Bei der Vorstellung des Buches „Wilhelm und Alexander von Humboldt. Berliner Kosmos“ (Wienand 2019) am 5. März 2020 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) gehen Matthias Steinmetz, Paul Spies, Ute Tintemann, Jan Mende, Jürgen Trabant und Bärbel Holtz der Frage nach, welche Spuren des Weltreisenden und Naturforschers Alexander und des Sprachwissenschaftlers und Bildungspolitikers Wilhelm sich im heutigen Berlin noch finden lassen.

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Humboldt zum Sonderpreis: Vergünstigter Eintritt zu den Ausstellungen im DHM und MfN, Berlin

Bis 29. Februar 2020 gewähren das Deutsche Historische Museum und das Museum für Naturkunde Berlin für den Besuch ihrer aktuellen Humboldt-Sonderausstellungen einen Rabatt bei Vorlage einer aktuellen Eintrittskarte des jeweils anderen Museums.

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Pyrenäen-Landschaft und Totenmaske | Objektgeschichten der DHM-Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“

Von den Brüdern Humboldt wird Wilhelm häufig als der Sesshafte wahrgenommen – obwohl auch er viele Jahre seines Lebens im Ausland verbrachte und zu zahlreichen Reisen aufbrach. Ein Grund für diese Wahrnehmung mag im visuellen Gedächtnis zu den Humboldt‘schen Reisetätigkeiten liegen. Anders nämlich als Alexander fertigte Wilhelm nur wenige Zeichnungen auf seinen Reisen an. Das Gemälde der Pyrenäen, die der älterer der Humboldt-Brüder im Jahr 1799 auf seinem Weg nach Spanien bereiste, zeichnet ein anderes Bild.
Als Alexander von Humboldt am 6. Mai 1859 im Alter von 89 Jahren in Berlin verstarb, fertigte Gustav Hermann Blaeser unmittelbar danach die Totenmaske an. Die Abformung des Gesichts mit Gips oder Wachs unmittelbar nach Eintreten des Todes war im 19. Jahrhundert eine gängige Methode. Die Masken dienten zu wissenschaftlichen und pädagogischen Zwecken. Denn sie fanden unter anderem in der Künstlerausbildung Verwendung.

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16.12.2019, Buchvorstellung: „Berlin 1800. Deutsche Großstadtkultur in der klassischen Epoche“, Berlin

Welch bedeutenden Einfluss die großstädtische Bürgergesellschaft und insbesondere die jüdische Salonkultur im Berlin der späten 1780er Jahre auf die jungen Humboldt-Brüder gehabt haben muss, lässt die Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“ im Deutschen Historischen Museum erahnen.
Vertiefte Einblicke in die gesellschaftliche und kulturelle Verfasstheit Berlins an der Schwelle zum 19. Jahrhundert bietet die Präsentation des Bandes „Berlin 1800. Deutsche Großstadtkultur in der klassischen Epoche“, der aus einer Konferenz des Langzeit-Forschungsvorhabens „Berliner Klassik“ (2000-2013) der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hervorgegangen ist.

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Chica-Farbe und Heiliger Ibis | Objektgeschichten der DHM-Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“

CHICA-FARBE
Mit dem Chica, das Alexander von Humboldt von seiner Forschungsreise aus Lateinamerika mit nach Hause brachte, verhielt es sich anders als zunächst vermutet. Er war davon ausgegangen, dass die rote Erdfarbe zum Schutz vor Insektenstichen diente. Zahlreiche Begegnungen mit indigenen Gruppen zeugten jedoch von einer soziokulturellen Praxis: Die Menschen, die entlang des gigantischen Flusses Orinoco wohnten, verwendeten das Chica zum Verzieren ihrer Haut.
HEILIGER IBIS
Was hat dieser ausgestopfte Vogel mit dem Sprachwissenschaftler Wilhelm von Humboldt zu tun? War es nicht sein Bruder Alexander, der von seinen Forschungsreisen Pflanzen, Steine und Tierpräparate mitbrachte? Der auf dem afrikanischen Kontinent heimische Ibis war für Wilhelm von Humboldt nicht aus biologischer, sondern aus sprachwissenschaftlicher Perspektive interessant. Seit den 1820er Jahren und bis zu seinem Tod 1835 beschäftigte sich Wilhelm nicht nur mit den Sprachen der Welt, sondern auch mit Schriftsystemen wie den ägyptischen Hieroglyphen.

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03.12.2019, Vortrag: „Alexander von Humboldt und die Sprache“, Berlin

Am 3. Dezember 2019 widmet sich der Sprachwissenschaftler und führende Wilhelm-von-Humboldt-Experte Jürgen Trabent dem anderen Humboldt-Bruder. Um 18:00 trägt er im Senatssaal der Humboldt-Universität aus sprachtheoretischer Perspektive über „Das nächtliche Thierleben im Urwalde“ vor, das dritte Kapitel aus Alexander von Humboldts „Ansichten der Natur“ (3. Aufl. 1849).

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