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Briefedition und -korrespondenzedition humboldtHUMBOLDT ZUM EINSTIEGTagebücher

Neue Tagebücher, neue Briefe, neue Funktionen: Version 12 der edition humboldt digital ist online

Die zwölfte Version der edition humboldt digital ist seit Juni 2026 online, wie stets kostenfrei und offen lizenziert (CC BY-SA 4.0). Version 12 präsentiert neue Dokumente (Reisetagebücher, Briefwechsel) und Forschungsbeiträge. Darüber hinaus bietet sie viele optimierte Funktionen: Die Datumsangaben in den edierten Texten wurden mit den entsprechenden Einträgen der Alexander-von-Humboldt-Chronologie verlinkt. Diese sind nun dank maschineller Übersetzung (DeepL) endlich auch auf Englisch verfügbar. Neu ist ferner eine Portrait-Galerie der 100 am häufigsten verlinkten Personen. Erstmals werden zudem Visualisierungen von Humboldts Reiserouten geboten, zunächst von der Reise nach Russland, Sibirien und Zentralasien 1829 und der Reise nach und durch England 1790. Die Suchfunktion umfasst in der neuen Version jetzt (optional) auch die Metadaten. Bei den Normdaten wurde von VIAF auf GND/Wikidata umgestellt. Ferner wurde die API zum Datenexport auf GitHub/Zenodo optimiert.

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Botanikedition humboldtHUMBOLDT ZUM EINSTIEGNeues aus der ForschungTagebücher

Alexander-von-Humboldt-Tag der BBAW: „Weltumspannende Wissenschaft“, 11.09.2026

Der Humboldt-Tag am 11. September 2026 widmet sich der Entfaltung der Humboldtian Science zu einer den ganzen Planeten umfassenden Wissenschaft und begibt sich auf die Spuren der ethnobotanischen Schätze der Amerika-Expedition. Zwei Werkstattberichte bieten Einblicke in das dritte Amerikanische Reisetagebuch und zeigen am Beispiel der zentralasiatischen Reise das Potenzial vernetzter Wissensressourcen.

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Amerika-ReiseAudioEnglishHUMBOLDT ZUM EINSTIEGKalenderNeues aus der ForschungÖkologie und Umwelt

09.12.2025, Kolloquium – Humboldts Netzwerke: Humboldt Listens – Alexander von Humboldt and the Birth of Acoustic Ecology

HUMBOLDT LISTENS: Alexander von Humboldt and the Birth of Acoustic Ecology

Wie klang der Orinoco? Und was hörte Alexander von Humboldt, als er den tropischen Regenwald erforschte? Der Komponist Ricardo Lorenz (Michigan State University) zeigt in Vortrag und Gespräch, wie Klangräume in Humboldts Reiseberichten sichtbar werden – und wie sich diese akustischen Eindrücke heute musikalisch und mit KI-Technologien neu gestalten lassen. Gemeinsam mit Ottmar Ette (BBAW) diskutiert er die Rolle des Hörens in Humboldts Naturbeobachtung sowie aktuelle Projekte, die Humboldts Klangwelt zeitgenössisch interpretieren.

Humboldts Netzwerke – 9. Dezember 2025, 18:00 Uhr, Einstein-Saal, BBAW.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung über die Website der BBAW.

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edition humboldtHumboldts VitaNeues aus der ForschungRussland-ReiseTagebücher

Alexander-von-Humboldt-Tag der BBAW: „Unterwegs nach Zentralasien. Die Edition der Fragmente des Sibirischen Reise-Journals 1829“, 12.09.2025

Der diesjährige Alexander-von-Humboldt-Tag rückt eines der komplexesten Manuskripte des Humboldt-Nachlasses ins Zentrum: die „Fragmente des Sibirischen Reise-Journals“ von 1829.

Begrüßung durch Ottmar Ette, Akademiemitglied, Direktor des Humboldt Center for Transdisciplinary Studies in Changsha (China) und Projektleiter des Akademienvorhabens „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“.

Tobias Kraft und Florian Schnee führen in ihren Vorträgen durch eine Expedition, die gleichermaßen von politischem Auftrag wie von wissenschaftlicher Neugier getragen war. Sie beleuchten die vielschichtigen Wege, auf denen sich die Materialität des handschriftlichen Nachlasses und die Anforderungen an eine moderne Edition begegnen – von ersten Fragmenten bis zur fertigen Leseausgabe.

In zwei Werkstattberichten geben Carmen Götz und Ulrich Päßler Einblicke in die laufende editorische Arbeit. Sie präsentieren neu erschlossene Abschnitte aus Humboldts Amerikanischen Reisetagebüchern, berichten von jüngsten Veröffentlichungen und eröffnen neue Perspektiven auf Humboldts geologische Manuskripte.

Eine Einladung, Humboldts Forschungsreisen neu zu entdecken und einen Blick hinter die Kulissen aktueller Editionsphilologie zu werfen.

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BerlinHUMBOLDT ZUM EINSTIEGKalenderNachlassNeues aus der Forschung

11.02.2025, Kolloquium – Humboldts Netzwerke: Dominik Erdmann, „Alexander von Humboldts Schreibwerkstatt. Totalansichten aus dem Zettelkasten“, Berlin

„Ein Buch von der Natur muß den Eindruck wie die Natur selbst hervorbringen“, schrieb Alexander von Humboldt 1834 an Varnhagen von Ense. Doch wie schreibt man derartige Bücher über die Natur, zumal wenn sie „die ganze Materielle Welt“ zum Inhalt haben?
Humboldt bediente sich hierzu eines bis heute erhaltenen Zettelkastens, an dem sich zeigen lässt, wie er in Interaktion mit den ihm verfügbaren Schreibmaterialien Schere, Klebstoff, Gänsefedern, Tinte und Papier seine Totalansichten von der Natur hergestellt hat.

Im Rahmen des Kollquiums „Humboldts Netzwerke“ stellt Dominik Erdmann (Staatsbibliothek zu Berlin) am 11. Februar 2025 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) seine kürzlich erschienene Dissertationsschrift „Alexander von Humboldts Schreibwerkstatt. Totalansichten aus dem Zettelkasten“ in einem Impulsvortrag mit anschließendem Buchgespräch vor.

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Amerika-ReiseBotanikEnglishKalenderNeues aus der Forschung

16.12.2024, Kolloquium – Humboldts Netzwerke: Leopoldo C. Baratto, „The Travel Records of Alexander von Humboldt and Other Naturalists in South America: Perspectives on Biodiversity, Ethnobotany, and Pharmacognosy“, Berlin

Die außergewöhnliche Artenvielfalt Südamerikas wird bereits seit dem 16. Jahrhundert studiert, katalogisiert und wirtschaftlich erschlossen.

Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland sammelten während ihrer Expedition in die amerikanischen Tropen (1799-1804) mehr als 6.000 Pflanzenarten aus verschiedenen Regionen, vom Meeresspiegel bis in Höhen von über 3.000 Metern. Sie dokumentierten
Pflanzen mit medizinischem Nutzen, essbaren Eigenschaften und unterschiedlichsten praktischen Anwendungsmöglichkeiten.

Leopoldo C. Baratto, Professor am Laboratorium für angewandte Pharmakognosie an der Universidade Federal do Rio de Janeiro, wird am 16. Dezember 2024 um 18:00 Uhr im Kolloquium „Humboldts Netzwerke“ anhand von Beispielen wie Curare, Guaraná oder Paranuss diese Nutzpflanzen und ihre historische und aktuelle Bedeutung vorstellen. Über 200 Jahre nach Humboldts großer Forschungsreise erzählen diese Pflanzen noch immer Geschichten, die Wissenschaft, Kultur und Innovation miteinander verbinden.

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