„Die ganze Welt“ als Video: Vorträge der Humboldt-Konferenz 2019 im Wissenschaftsportal L.I.S.A.

Vor genau einem Jahr versammelten sich zahlreiche renommierte Humboldt-Experten zur internationalen Konferenz „Alexander von Humboldt: Die ganze Welt, der ganze Mensch“ in Berlin.
Da zurzeit keine größeren Präsenz-Veranstaltungen stattfinden können, sei daran erinnert, dass die vom 5. bis zum 7. Juni 2019 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) sowie im Ibero-Amerikanischen Institut – PK gehaltenen Vorträge ebenso wie die Podiumsdiskussion „Planetarischer Klimawandel und anthropologische Naturgeschichte“ mit Hans Joachim Schellnhuber und Ottmar Ette zum Auftakt der Konferenz sowie viele weitere lohnenswerte Humboldt-Vorträge auf dem Wissenschaftsportal L.I.S.A. der Gerda-Henkel-Stiftung als Videomitschnitt und zum Nachhören bereitstehen.

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Nur noch zwei Tage: Sound-Installation „You Will Go Away One Day But I Will Not“ im Großen Tropenhaus, BGBM Berlin

Letzte Gelegenheit zum Besuch der 360°-Sound-Installation „You Will Go Away One Day But I Will Not“ im Großen Tropenhaus des Botanischen Gartens Berlin.

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Rede zur Eröffnung der Alexander-von-Humboldt-Saison, am 13. Februar 2019 in Quito/Ecuador

Vom 11. bis zum 16. Februar 2019 führten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Frau Elke Büdenbender und eine sie begleitende Delegation eine Reise nach Lateinamerika durch. Ziel waren die beiden südamerikanischen Länder Kolumbien und Ecuador. Diese Reise führte den Bundespräsidenten unter anderem nach Cartagena de Indias, ins vorgelagerte karibische Archipel der Islas del Rosario und schließlich in die Hauptstadt Bogotá. Von der Hauptstadt Kolumbiens ging es in die Hauptstadt Ecuadors, auf das pazifische Archipel der Galapagos-Inseln, zum berühmten Vulkanriesen Antisana und schließlich nach Guayaquil, von wo aus die Rückreise nach Deutschland angetreten wurde.

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Address on the opening Alexander von Humboldt Season in Quito, Ecuador, on 13 February 2019

From 11 to 16 February 2019, the President of the Federal Republic of Germany, together with his wife and a delegation accompanying him, travelled to Latin America. The destinations of this trip were the two South American countries Colombia and Ecuador. The journey took the Federal President to Cartagena de Indias, the Caribbean archipelago of the Islas del Rosario and finally to Bogotá. From the capital of Colombia, the group travelled to the capital of Ecuador, to the Pacific Archipelago of the Galapagos Islands, to the famous volcanic giant Antisana and finally to Guayaquil and from there back to Germany.

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Faszination AvH

Alexander von Humboldts Forschungsreise in die Neue Welt ist ein Gründungsmoment moderner Wissenschaft. Sie liefert uns Impulse und Grundlagen für ein 21. Jahrhundert, das im Zeichen des Zusammendenkens und Zusammenlebens stehen muss. Von der lange verschütteten Tradition einer Humboldt’schen Wissenschaft aus lassen sich heute, am Ausgang unserer aktuellen Globalisierungsphase, neue Zukünfte denken und entfalten. Das Zusammendenken von Natur und Kultur im Horizont einer Ökologie, die sich mit Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen vernetzt; der Entwurf einer Kosmopolitik, die nicht auf Machtasymme­trie, Inferiorisierung und Abhängigkeit abzielt, sondern die Zirkulation von Wissen zur Grundlage einer sich demokratisierenden Weltgesellschaft macht: Dies sind Kreuzungspunkte eines Denkens, das nicht nur an Aktualität, sondern im Zeichen neu entfachter Nationalismen, neuer Fundamentalismen und neuer globaler Ausgrenzungen vor allem an Dringlichkeit gewonnen hat.

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15.09.2019, Deutschlandfunk: Jaime Labastida: Humboldt aus lateinamerikanischer Sicht

Alexander von Humboldts Forschungstätigkeit reichte von der Physik über Botanik, Astronomie bis hin zur Klimakunde. Heute gilt er sogar als ein Wegbereiter der Ökologie, manche halten sein Denken in universalen Zusammenhängen für einen frühen Beitrag zur Globalisierung. Der mexikanische Schriftsteller Jaime Labastida beschäftigt sich schon lange mit dem Werk des berühmten Forschers und entdeckt immer wieder neue Facetten.

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Paris/Berlin/Havanna: Alexander von Humboldts transareale Wissenschaft und die Revolution nach der Revolution

Zweifellos war Paris mit seinen renommierten wissenschaftlichen Institutionen, seinen Verlagen und wissenschaftlichen Zirkeln, aber auch mit seinen Salons als großes europäisches Zentrum für Alexander von Humboldt der ideale Ort, um seine wissenschaftlichen Arbeiten voranzutreiben und jene sich beschleunigende Zirkulation von Wissen zu beobachten, die seine eigenen Arbeiten beflügelte. Und dennoch war die Entwicklung seines Lebens-Werkes weniger mit einem bestimmten konkreten Ort als vielmehr mit einer Vektorizität verknüpft. Diese tritt in allen Schriften Humboldts in den Überlagerungen der unterschiedlichsten Orte und Landschaften zutage. Quer zu den bis heute in ihren Dimensionen wie in ihren Ergebnissen erstaunlichen Reisen Humboldts zeigt sich eine oszillierende Bewegung, die über einen Zeitraum von nahezu sechs Jahrzehnten Berlin, Potsdam und Paris mit der ‚Neuen Welt‘ und den Debatten um letztere verband.

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Inseln und Meere. Zur Geschichte und Geografie fluider Grenzen (Matthes & Seitz 2019)

Wie werden Beobachtungen zu Zahlen, Daten zu wissenschaftlichen Erzählungen, und wie befeuern Daten und Messungen die Fiktionen der Literatur? – Gloria Meynen nimmt uns mit auf eine Reise zu den Anfängen der Klimaund Meereswissenschaften, zum schmalen Streifen zwischen Land und Meer, den fluiden Grenzen zwischen Science und Fiction. Die einsame Insel ist ein Schauplatz des Einzigartigen, seit der Antike ein Wohnort der Utopien, Eremiten und Chimären. Mit der Erfindung der modernen Messwissenschaften werden Inseln zu einem Ort des Plurals. Sie sind ein Freiluftlabor der Arten und Varietäten, eine Fabrik der Nebenwirkungen und Abweichungen, in der das Einzigartige in Serie geht. Meynen folgt dem fiktiven Gespräch zwischen Alexander von Humboldt und Jules Verne. Beide verbindet eine Vorliebe für Zahlen, Messungen und Daten. Humboldt überträgt das Gesetz des Meeres auf das Festland. Er sucht in der Wiederholung des vermeintlich Gleichen, auf eintönigen Höhen und in monotonen Ebenen, die infinitesimal kleinen Abweichungen.

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A Political Economy of Nature: Alexander von Humboldt’s Essay on the Fluctuations in the Supplies of Gold

In his “Essay on the Fluctuations in the Supplies of Gold” (1838) Humboldt presents a global history of the flow of precious metals from antiquity to the 19th century. This paper traces Humboldt’s economic thinking within his natural and historical research, starting with an outline of his educational background which incorporated late mercantilist and early liberal influences. It then discusses a world map and four charts drawn by Humboldt, which combine historical and contemporary statistical data into a cartographical vision of a global economic circuit. In a next step, the article explores Humboldt’s application of natural and historical research methods in the field of political economy, using the example of his 1838 essay. Finally, the article addresses Humboldt’s discussion of platinum, a precious metal whose limited natural distribution contradicted the idea of free global exchange.

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25.02–27.02.2016, Tagung: „3. Internationale Chamissokonferenz“, Berlin

„Weltreisen: Aufzeichnen, aufheben, weitergeben – Forster, Humboldt, Chamisso“ Die von Deutschland ausgehenden (Welt)reisen um 1800 stehen im Fokus der dreitägigen

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CfP, 3. Internationale Chamissokonferenz „Weltreisen: Aufzeichnen, aufheben, weitergeben – Forster, Humboldt, Chamisso“ (24.–26.02.2016)

Abgabefrist CfP: 1. Juli 2015 Konferenz: 24.-26.02.2016 Ort: Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Potsdamer Str. 33, 10785 Berlin Die

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