Inseln und Meere. Zur Geschichte und Geografie fluider Grenzen (Matthes & Seitz 2019)

Wie werden Beobachtungen zu Zahlen, Daten zu wissenschaftlichen Erzählungen, und wie befeuern Daten und Messungen die Fiktionen der Literatur? – Gloria Meynen nimmt uns mit auf eine Reise zu den Anfängen der Klimaund Meereswissenschaften, zum schmalen Streifen zwischen Land und Meer, den fluiden Grenzen zwischen Science und Fiction. Die einsame Insel ist ein Schauplatz des Einzigartigen, seit der Antike ein Wohnort der Utopien, Eremiten und Chimären. Mit der Erfindung der modernen Messwissenschaften werden Inseln zu einem Ort des Plurals. Sie sind ein Freiluftlabor der Arten und Varietäten, eine Fabrik der Nebenwirkungen und Abweichungen, in der das Einzigartige in Serie geht. Meynen folgt dem fiktiven Gespräch zwischen Alexander von Humboldt und Jules Verne. Beide verbindet eine Vorliebe für Zahlen, Messungen und Daten. Humboldt überträgt das Gesetz des Meeres auf das Festland. Er sucht in der Wiederholung des vermeintlich Gleichen, auf eintönigen Höhen und in monotonen Ebenen, die infinitesimal kleinen Abweichungen.

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A Political Economy of Nature: Alexander von Humboldt’s Essay on the Fluctuations in the Supplies of Gold

In his “Essay on the Fluctuations in the Supplies of Gold” (1838) Humboldt presents a global history of the flow of precious metals from antiquity to the 19th century. This paper traces Humboldt’s economic thinking within his natural and historical research, starting with an outline of his educational background which incorporated late mercantilist and early liberal influences. It then discusses a world map and four charts drawn by Humboldt, which combine historical and contemporary statistical data into a cartographical vision of a global economic circuit. In a next step, the article explores Humboldt’s application of natural and historical research methods in the field of political economy, using the example of his 1838 essay. Finally, the article addresses Humboldt’s discussion of platinum, a precious metal whose limited natural distribution contradicted the idea of free global exchange.

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25.02–27.02.2016, Tagung: „3. Internationale Chamissokonferenz“, Berlin

„Weltreisen: Aufzeichnen, aufheben, weitergeben – Forster, Humboldt, Chamisso“ Die von Deutschland ausgehenden (Welt)reisen um 1800 stehen im Fokus der dreitägigen

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CfP, 3. Internationale Chamissokonferenz „Weltreisen: Aufzeichnen, aufheben, weitergeben – Forster, Humboldt, Chamisso“ (24.–26.02.2016)

Abgabefrist CfP: 1. Juli 2015 Konferenz: 24.-26.02.2016 Ort: Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Potsdamer Str. 33, 10785 Berlin Die

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Diskussion um das Humboldt-Forum: Frank Holl nimmt Stellung zur Antwort der Initiative »No Humboldt 21« auf seinen Offenen Brief

Wie avhumboldt.de bereits berichtete, gründete sich im Juni diesen Jahres die Initiative »No Humboldt 21«. Auf die durch die Initiative

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16.11.-17.11.2012, Symposium: „Herrschaft. Legitimation. Wissen. Preußen und die Debatten um die »Neue Welt«“, Potsdam

„Berliner Debatte“ zur Kolonialisierung der „Neuen Welt“ Um „Herrschaft. Legitimation. Wissen. Preußen und die Debatten um die ,Neue Welt‘“ geht

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14.11.2012, Vortrag, Frank Holl: „Alexander von Humboldt und sein Bild der Welt“, Nürnberg

Vortragsreihe „Die Vermessung der Welt“ Im Rahmen der Vortragsreihe „Die Vermessung der Welt“ des Cauchy-Forum-Nürnberg e.V., Interdisziplinäres Forum für Mathematik

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„Google Institut“ in Berlin wird eröffnet unter dem Namen „Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft“

Dem Netzwerkwissenschaftler Alexander von Humboldt hätte es sicher gefallen: Das von Google geförderte Forschungsinstitut für Internet und Gesellschaft wird am

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