11.05.2021-10.05.2022, Ausstellung: „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“, Berlin

Die Ausstellung würdigt das zeichnerische Werk des Mediziners, Zoologen und Botanikers Christian Gottfried Ehrenberg (1795–1876), der ab 1826 Mitglied der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften war und 1829 Alexander von Humboldt auf seiner Russlandreise begleitete. Auf seinen Forschungsreisen durch den Nahen Osten sowie Zentralasien entstanden hochpräzise, farbenprächtige Zeichnungen von Korallen und Insekten sowie Landschaftsaufnahmen. Zudem wird Ehrenbergs Infusorienforschung anhand ausgewählter Zeichnungen in großformatigen Reproduktionen präsentiert.

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17.09.2021, Zoom: Alexander-von-Humboldt-Tag 2021 – „Humboldt hybrid“

Der Alexander-von-Humboldt-Tag 2021 bietet eine Reihe von Premieren. Der erste Band der edition humboldt print, „Geographie der Pflanzen. Unveröffentlichte Schriften aus dem Nachlass“, wird hier erstmals präsentiert. Im Fokus steht zudem die Edition von Humboldts „Fragmenten des Sibirischen Reise-Journals 1829“. Anschließend geht es um die Raum- und Zeitbezüge der Humboldt’schen Reisen. Vorgestellt werden ‚chronotopische‘ Zugänge zur explorativen Verbindung der zeitlichen und räumlichen Dimension, die das Akademienvorhaben in Zusammenarbeit mit TELOTA – IT/DH an der BBAW entwickelt.

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17.09.2021, Zoom: Alexander-von-Humboldt-Tag 2021 – „Humboldt hybrid“

Der Alexander-von-Humboldt-Tag 2021 bietet eine Reihe von Premieren. Der erste Band der edition humboldt print, „Geographie der Pflanzen. Unveröffentlichte Schriften aus dem Nachlass“, wird hier erstmals präsentiert. Dabei werden Bezüge des Humboldt’schen Lebensprojektes Pflanzengeographie zu anderen Teilen der Edition aufgezeigt; insbesondere zum ersten amerikanischen Reisetagebuch sowie zum Themenschwerpunkt Forschungsreisen.
Im Fokus steht zudem die Edition von Humboldts „Fragmenten des Sibirischen Reise-Journals 1829“. Der Vortrag stellt einige Spezifika dieses Reisetagebuchs vor und gewährt Einblicke in das im Fall der Russland-Manuskripte besonders aufwendige editorische Geschäft.
Anschließend geht es um die Raum- und Zeitbezüge der Humboldt’schen Reisen. Vorgestellt werden ‚chronotopische‘ Zugänge zur explorativen Verbindung der zeitlichen und räumlichen Dimension, die das Akademienvorhaben in Zusammenarbeit mit TELOTA – IT/DH an der BBAW entwickelt.

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02.06.2021: Einführung in die Ehrenberg-Ausstellung durch Kurator Ulrich Päßler beim MITTAGSSALON der BBAW, online

Die Ausstellung „Lebensbilder“ würdigt das zeichnerische Werk des Mediziners, Zoologen und Botanikers Christian Gottfried Ehrenberg (1795–1876). Kurator Ulrich Päßler, Mitarbeiter des Akademienvorhabens Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung, führt in die Ausstellung ein und präsentiert einige von Ehrenbergs eindrucksvollsten Zeichnungen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit dem Kurator der Ausstellung ins Gespräch zu kommen.

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HiN XXII, 42 (2021): Themenheft und Katalog zur Ausstellung „Christian Gottfried Ehrenberg: Lebensbilder eines Naturforschers“

Anlässlich der Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“ widmet HiN – Alexander von Humboldt im Netz dem Berliner Mediziner, Zoologen, Botaniker und Forschungsreisenden ein Katalog- und Themenheft.
Ehrenberg (1795–1876) gehört zu den zentralen Figuren der preußischen und globalen Wissenschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts. Mit Humboldt stand er über vier Jahrzehnte in einem engen wissenschaftlichen und freundschaftlichen Austausch, der in einer mehr als 320 Briefe umfassenden Korrespondenz dokumentiert ist. 1829 begleitete er Humboldt auf der russisch-sibirischen Reise, die sie zu den Hüttenwerken sowie Gold- und Platinlagern des Urals und Westsibiriens bis an die Grenzen Chinas führte.
Das mit zahlreichen Abbildungen versehene Themenheft HiN XXII, 42 stellt die vielfältigen Forschungen sowie das zeichnerische Werk von Humboldts „sibirischem Reisecumpan“ vor. Es enthält ein Geleitwort von Christoph Markschies und Artikel folgender Autorinnen und Autoren: Ulrich Päßler, Mathias Grote, Anne Greenwood MacKinney, Wolf-Henning Kusber und Regine Jahn, Ferdinand Damaschun, Katrin Böhme (alle deutsch).

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Digitaler Rundgang durch die Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“

Die Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) kann – unabhängig von Inzidenzwerten und dem aktuellen Pandemiegeschehen – auch in einem digitalen Rundgang erkundet werden. Dieser vermag zwar keinen Humboldtschen „Totaleindruck“ der von Ulrich Päßler vom Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ kuratierten Ausstellung zu vermitteln, wohl aber inspirierende Einblicke vor oder vertiefende Einsichten nach einer Begehung der Ausstellung in der Rotunde des Akademiegebäudes am Gendarmenmarkt. Zu sehen und entdecken sind eindrucksvolle Dokumente der vielseitigen Forschungstätigkeit Ehrenbergs: Korallen in unglaublicher Farbenpracht, akribische Insektenstudien, Landschaften in Zentralasien und dem Nahen Osten sowie Zeichnungen zu Ehrenbergs berühmter Infusorienforschung.

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10.05.2021 um 18:00, Online-Eröffnung der Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“, Berlin

Am 10. Mai 2021 um 18:00 Uhr wird die Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“ zum zeichnerischen Werk des Mediziners, Zoologen und Botanikers, der ab 1826 Mitglied der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften war und 1829 Alexander von Humboldt auf seiner Russlandreise begleitete, in einer Online-Veranstaltung eröffnet. Nach Grußworten von BBAW-Präsident Christoph Markschies und Akademiemitglied Ottmar Ette führt Kurator Ulrich Päßler vom Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ in die Ausstellung ein. Im Anschluss erörtern Regine Jahn und Wolf-Henning Kusber (Botanischer Garten und Botanisches Museum, Freie Universität Berlin) Ehrenbergs Bedeutung für die aktuelle taxonomische Forschung. Anmeldungen sind per Online-Formular bis spätestens zum 9. Mai möglich (limitierte Teilnehmerzahl).

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12.05.2020, Wiedereröffnung der Ausstellung: „Ein langdauernder Werth“. Humboldts Mineral- und Gesteinssammlungen im Museum für Naturkunde

Das Museum für Naturkunde Berlin öffnet ab dem 12. Mai 2020 (mit Einschränkungen) wieder für den Publikumsverkehr. Da Maßnahmen zur Einhaltung der Hygieneregeln und des Abstandsgebotes umgesetzt werden müssen, ist die Zahl der Besucher begrenzt und ein Besuch nur innerhalb eines vorab festgelegten Zeitfensters möglich. Die Ausstellung ist als Rundgang (one-way) erlebbar. Bitte informieren Sie sich auf der Website des Museums über den aktuellen Stand und die genauen Besuchsmodalitäten (Online-Tickets, Timeslots), insbesondere die Schutz- und Hygieneregelungen (Maskenpflicht usw.).

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Sibirische Pest und Social Distancing: Humboldts Reise zum Altai im Jahr 1829

Kainsk in Sibirien am frühen Morgen des 29. Juli 1829. Alexander von Humboldt ist an einem Ort, an dem er nie hätte sein sollen, und er steht vor einer schwierigen Entscheidung. Vor dreieinhalb Monaten ist er zu seiner Reise nach Russland und Sibirien aufgebrochen, dem lang ersehnten Äquivalent zur Expedition in die Tropen Amerikas (1799–1804), die ihn weltberühmt gemacht hat. Mehrere Tausend Werst hat er bereits zurückgelegt und vor nicht ganz einer Woche die mit der russischen Regierung abgestimmte Reiseroute eigenmächtig abgeändert, um bis ins Altaigebirge und an die chinesische Grenze vorzustoßen. Doch nun erhält er, mitten im sibirischen Tiefland, die „üble Nachricht“ vom Ausbruch der Sibirischen Pest. „Incertitude des plans“, vermerkt Humboldt in seinem Tagebuch. Wie reagiert er auf die Situation, in der er seine Reisepläne und Forschungsvorhaben ebenso in Gefahr sehen muss wie Leib und Leben?

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Humboldts russisch-sibirische Reise (1829): Gustav Roses Reisebericht als Volltext im DTA

Vor 190 Jahren unternahm Alexander von Humboldt seine zweite große hemisphärische Reise, die ihn nach Russland und Zentralasien bis ins Altai-Gebirge und an die chinesische Grenze führte. Nachdem im September 2019 die im Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ erarbeitete digitale Edition des „Tagebuchs der russisch-sibirischen Reise 1829“ von Humboldts Reisebegleiter Christian Gottfried Ehrenberg in der „edition humboldt digital“ zugänglich gemacht wurde, hat nun das ebenfalls an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften beheimatete Deutsche Textarchiv (DTA) nachgelegt: Pünktlich zum Jahrestag von Humboldts Rückkehr nach Sankt Petersburg steht der zweibändige Bericht der „Reise nach dem Ural, dem Altai und dem Kaspischen Meere“ (1837/1842) von Gustav Rose, dem zweiten wissenschaftlichen Reisebegleiter Humboldts, als digitaler Volltext zur Verfügung.

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20.09.2019, Humboldt-Tag der BBAW: Zwischen Amerika und Asien – Neue Perspektiven auf Alexander von Humboldt, Berlin

Der Alexander-von-Humboldt-Tag 2019 widmet sich den Reisetagebüchern der großen hemisphärischen Reisen nach Amerika (1799–1804) und Asien (1829). In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf den Tagebüchern der Amerikanischen Reise (Humboldt) sowie der Russisch-Sibirischen Reise (Humboldt, Ehrenberg). Erstmals wird die Edition des Reisetagebuchs von Christian Gottfried Ehrenberg der Öffentlichkeit präsentiert und am Humboldt-Tag online freigeschaltet. Im Fokus stehen zudem die Forschungs- und Editionstätigkeit zu Humboldts Aufzeichnungen während der Überfahrt von La Coruña (Spanien) nach Cumaná (heutiges Venezuela) sowie zu den „Fragmenten des Sibirischen Reise-Journals 1829“. Daneben präsentiert das Vorhaben neue Funktionalitäten der edition humboldt digital, zum Beispiel das neue, mit internationalen einschlägigen Datenbanken vernetzte Pflanzenregister. Am Abend präsentieren Christian Kassung und Christian Thomas ihr neues Buch: Humboldts Kosmos-Vorlesung an der Berliner Sing-Akademie, ediert nach der einzigen überlieferten Nachschrift von Henriette Kohlrausch.

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