Zu den von A. v. Humboldt aus Rußland mitgebrachten Büchern

Humboldt hat auf seiner Russlandreise 1829 eine Anzahl von Büchern und Schriften in mongolischer, kalmükischer, armenischer, chinesischer, tibetischer und mandschurischer Sprache als Geschenk erhalten. Darüber hinaus hat er drei persische Handschriften käuflich erworben. Das umfangreichste Stück ist der chinesische Roman Geschichte der Drei Reiche. Humboldt hatte den Altphilologen und Kenner des Armenischen und Chinesischen, Carl Friedrich Neumann, gebeten, diese Titel zu katalogisieren. Als die Liste im Druck erschien (während Neumann sich auf einer Chinareise befand), führten die Monita zu einer Gelehrtenfehde. Danach gerieten die Bücher, eine bunte Mischung, bald in Vergessenheit. Vorliegender Artikel gibt eine Liste auf Grund des heutigen Befundes in der Staatsbibliothek zu Berlin, für die der Sammler die Bücher von Anfang an bestimmt hatte, wie mehrere Beischriften belegen.

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Die Russland-Expedition. Von der Newa bis zum Altai (C.H.Beck 2019)

Mit seiner Russland-Reise im Jahr 1829 erfüllt sich für Alexander von Humboldt ein Jugendtraum. Nach dem Südamerika-Unternehmen dreißig Jahre zuvor ist es seine zweite große Expedition – die bislang jedoch weitaus weniger bekannt ist.
Auf Einladung des Zaren Nikolaus I. bereist Humboldt die Weiten des eurasischen Kontinents bis an die chinesische Grenze. Mehr als 18.000 Kilometer werden er und seine Begleiter am Ende zurückgelegt haben. Während Humboldt die Natur erforscht – Berge und Gesteine, Tiere und Pflanzen und vor allem das Klima – , durchmisst er zugleich ein Imperium, das sich in einer Phase der Repression befindet. Von politischen Zwängen kann auch er sich nicht freihalten. Aus den Reisebriefen Humboldts an den russischen Finanzminister, an den Bruder Wilhelm und den Freund François Arago sowie dem Bericht seines Begleiters Gustav Rose hat Oliver Lubrich eine mehrstimmige Erzählung von dieser Expedition zusammengestellt. Sie vermittelt ein lebhaftes Bild des schon damals international berühmten Gelehrten, aber auch des einfühlsamen Bruders und Freundes.

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Fahndung nach geraubtem Gold und Silber – 1839

In einem nicht genau datierten Brief an seinen Freund, den Bankier Alexander Mendelssohn zeigte sich Humboldt bestürzt über einen dreisten Raub von Gold, Silber und Edelsteinen aus dem Mineralogischen Museum in Berlin. Mit Hilfe von Zeitungsmeldungen über dieses Aufsehen erregenden Verbrechen konnte Humboldts Brief genau datiert werden. Im folgenden Aufsatz, den der Berliner Mineraloge Günter Hoppe zuerst 1983 publizierte, werden die Tat und deren Aufklärung geschildert.

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19.03.2015-26.06.2016, Ausstellung: „Über den Himalaya. Die Expedition der Brüder Schlagintweit nach Indien und Zentralasien 1854 bis 1858“, München

Verlängert bis 26.06.2016 Sonderausstellung im Alpinen Museum 19.03.2015 – 26.06.2016 Veranstalter Alpines Museum München Veranstaltungsort Alpines Museum, Praterinsel 5, 80538

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19.06.2015, Vortragsabend und Lesung: „Alexander von Humboldt und Russland. Eine Spurensuche“, Berlin

Alexander von Humboldt und Russland Eine Spurensuche Eine Veranstaltung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Botschaft der Russischen Föderation

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27.05.2015, Vortrag: „Alexander von Humboldt und Russland. Eine Spurensuche“, Freiberg

16. Krüger-Kolloquium zum Thema „Alexander von Humboldt und Russland. Eine Spurensuche“ Diskutieren Sie mit: Dr. Andreas Förster Leiter des Forschungs-

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Alexander von Humboldt und Russland. Eine Spurensuche. (De Gruyter Akademie Forschung 2014)

Schriftenreihe „Beiträge zur Alexander-von-Humboldt-Forschung“ Die Hauptarbeitsergebnisse der Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle werden in den Bänden der von der BBAW herausgegebenen, im Vorhaben betreuten

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„Warum ich nicht Diorit-Trachyt sagen soll.“ – Ein geologischer Brief Gustav Roses an Alexander von Humboldt

Autor: Konstantin Treuber erschienen in HiN XV, 28 (2014) Gustav Rose (1798-1873) begleitete Alexander von Humboldt auf seiner Russlandreise und

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Alexander von Humboldts Journale seiner russisch-sibirischen Reise 1829 [mit einer Einführung von Eberhard Knobloch]

Autoren: Peter Honigmann, Eberhard Knobloch erschienen in HiN XV, 28 (2014) Peter Honigmanns Beitrag über „Alexander von Humboldts Journale seiner

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