11.05.2021-10.05.2022, Ausstellung: „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“, Berlin

Die Ausstellung würdigt das zeichnerische Werk des Mediziners, Zoologen und Botanikers Christian Gottfried Ehrenberg (1795–1876), der ab 1826 Mitglied der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften war und 1829 Alexander von Humboldt auf seiner Russlandreise begleitete. Auf seinen Forschungsreisen durch den Nahen Osten sowie Zentralasien entstanden hochpräzise, farbenprächtige Zeichnungen von Korallen und Insekten sowie Landschaftsaufnahmen. Zudem wird Ehrenbergs Infusorienforschung anhand ausgewählter Zeichnungen in großformatigen Reproduktionen präsentiert.

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Digitaler Rundgang durch die Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“

Die Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) kann – unabhängig von Inzidenzwerten und dem aktuellen Pandemiegeschehen – auch in einem digitalen Rundgang erkundet werden. Dieser vermag zwar keinen Humboldtschen „Totaleindruck“ der von Ulrich Päßler vom Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ kuratierten Ausstellung zu vermitteln, wohl aber inspirierende Einblicke vor oder vertiefende Einsichten nach einer Begehung der Ausstellung in der Rotunde des Akademiegebäudes am Gendarmenmarkt. Zu sehen und entdecken sind eindrucksvolle Dokumente der vielseitigen Forschungstätigkeit Ehrenbergs: Korallen in unglaublicher Farbenpracht, akribische Insektenstudien, Landschaften in Zentralasien und dem Nahen Osten sowie Zeichnungen zu Ehrenbergs berühmter Infusorienforschung.

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10.05.2021 um 18:00, Online-Eröffnung der Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“, Berlin

Am 10. Mai 2021 um 18:00 Uhr wird die Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“ zum zeichnerischen Werk des Mediziners, Zoologen und Botanikers, der ab 1826 Mitglied der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften war und 1829 Alexander von Humboldt auf seiner Russlandreise begleitete, in einer Online-Veranstaltung eröffnet. Nach Grußworten von BBAW-Präsident Christoph Markschies und Akademiemitglied Ottmar Ette führt Kurator Ulrich Päßler vom Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ in die Ausstellung ein. Im Anschluss erörtern Regine Jahn und Wolf-Henning Kusber (Botanischer Garten und Botanisches Museum, Freie Universität Berlin) Ehrenbergs Bedeutung für die aktuelle taxonomische Forschung. Anmeldungen sind per Online-Formular bis spätestens zum 9. Mai möglich (limitierte Teilnehmerzahl).

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HiN XXI, 40 (2020)

Auch im Pandemiejahr 2020 sind erneut zwei Ausgaben der HiN erschienen. In diesem sowie einem kommenden Beitrag stellen wir die neuen Hefte vor.

Das Frühjahrsheft HiN XXI, 40 enthält Artikel folgender Autorinnen und Autoren: Eberhard Knobloch, Ulrich Päßler (deutsch), Cándido Manuel García Cruz (spanisch), Sebastian Krumpel (deutsch), Ingrid Männl (deutsch), Christina Pinsdorf (deutsch) und Marcus Schladebach (deutsch).

DOI: 10.18443/hinvol21iss402020
URL: https://doi.org/10.18443/hinvol21iss402020

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Nur noch zwei Tage: Sound-Installation „You Will Go Away One Day But I Will Not“ im Großen Tropenhaus, BGBM Berlin

Letzte Gelegenheit zum Besuch der 360°-Sound-Installation „You Will Go Away One Day But I Will Not“ im Großen Tropenhaus des Botanischen Gartens Berlin.

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Verlängert bis 16.02.2020, Ausstellung/Sound-Installation: „Natur. Nach Humboldt“ im Großen Tropenhaus des Botanischen Gartens Berlin

Mit seinem „Naturgemälde der Anden“ schuf Alexander von Humboldt 1807 einen programmatischen Entwurf für die spätere Pflanzengeographie. Diese Ikone der Wissenschaftsgeschichte vereint Naturerkenntnis und Naturerleben. Mehr als 200 Jahre später stellt das Kooperationsprojekt „Natur. Nach Humboldt“ die Frage, ob ein solcher Zugang zu Natur – ebenso wissenschaftlich wie ästhetisch – heute überhaupt noch möglich ist? Und, wenn ja: Wie würde er aussehen?
Eine Antwort geben die beiden Künstlerinnen Lucrecia Dalt (Kolumbien) und Maria Thereza Alves (Brasilien) mit ihrer Klang-Installation „You Will Go Away One Day But I Will Not“, die vom 24. Januar bis zum 2. Februar 2020 im Großen Tropenhaus im Botanischen Garten Berlin zu entdecken ist.

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30.10.2019, Lesung und Gespräch: „Humboldt, Rugendas, Darwin – Naturerfahrungen“, Berlin

Der Berliner Schriftsteller und ausgewiesene Humboldt-Kenner Hans Christoph Buch spricht am 30. Oktober 2019 ab 18:00 im Simon-Bolívar-Saal des Ibero-Amerikanischen Instituts mit dem chilenischen Autor Carlos Franz über dessen Roman „Das Quartett der Liebenden“ (2019). In dem preisgekrönten Werk geht es um ein Zusammentreffen des von Humboldt beeinflussten Augsburger Landschaftsmalers Johann Moritz Rugendas mit Charles Darwin im Chile der 1830er Jahre, um Naturerfahrung und Sinnlichkeit, Kunst und Wissenschaft und – natürlich – um die Liebe.

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28.10.2019, Buchvorstellung/Presentación de libro: „Carlos Franz: Das Quartett der Liebenden / Si te vieras con mis ojos“, Hamburg

Der Augsburger Landschaftsmaler Moritz Rugendas hat in Paris Alexander von Humboldt kennengelernt. Nun reist er auf dessen Spuren durch Lateinamerika. Der chilenische Autor Carlos Franz lässt den von Humboldt beeinflussten Künstler im Chile der 1830er Jahre mit dem englischen Naturforscher Charles Darwin zusammentreffen. Während Rugendas die überwältigende Natur rein sinnlich erfassen will, zählt für Darwin nur die wissenschaftliche Erkenntnis. Dieses Spannungsverhältnis hat Carlos Franz ins Zentrum seines Romans gestellt.

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Lesung und Gespräch: „Humboldt, Rugendas, Darwin: Naturerfahrungen“, IAI–PK Berlin

Der Berliner Schriftsteller und ausgewiesene Humboldt-Kenner Hans Christoph Buch diskutiert am 30. Oktober 2019 ab 18:00 im Simon-Bolívar-Saal des Ibero-Amerikanischen Instituts mit dem chilenischen Autor Carlos Franz über dessen Roman „Das Quartett der Liebenden“. In dem Werk, das mit dem Premio de Novela Vargas Llosa ausgezeichnet wurde und 2019 bei der Büchergilde erschienen ist, geht es um das Zusammentreffen des Augsburger Landschaftsmalers Johann Moritz Rugendas mit Charles Darwin im Chile der 1830er Jahre. Rugendas, der Alexander von Humboldt in Paris kennengelernt hat, reist auf dessen Spuren durch Lateinamerika. Während er die überwältigende Natur rein sinnlich erfassen will, zählt für Darwin nur die wissenschaftliche Erkenntnis. Dieses Spannungsverhältnis, das Carlos Franz ins Zentrum seines Romans gestellt hat, ist Ausgangspunkt des Gesprächs, moderiert durch den Übersetzer Lutz Kliche.

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De la pintura de viaje a la fotografía: Alexander von Humboldt y la representación artística del Nuevo Mundo

Dieser Artikel untersucht die Rolle Alexander von Humboldts als Förderer einer ikonographischen Repräsentation der Neuen Welt. Humboldts Ziel war es, ein neues Bild von Amerika zu liefern, basierend auf realen Ereignissen, die in situ und nicht in der europäischen Fantasie stattfanden. Diese Darstellung verbindet seine strenge wissenschaftliche Vision mit seiner ausgeprägten künstlerischen Sensibilität und verwendet sowohl textliche als auch visuelle Elemente, um das erzeugte Wissen zu transportieren. In diesem Beitrag werden die Quellen analysiert, die Humboldt dazu inspirierten, das zu entwickeln, was wir heute unter „wissenschaftlicher Kunst“ verstehen, sowie die Kriterien, die für dieses Genre gelten sollten. Ausgehend von der Bedeutung, die die Reisemalerei für sein großes amerikanisches Projekt hatte, ist auch seine Interaktion mit den Anfängen des neuen Mediums Fotografie und die Vorteile, die er in diesem wichtigen technologischen Fortschritt sah, von besonderem Interesse.

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Arte y Ciencia en la pintura de paisaje. Alexander von Humboldt, Ediciones Doce Calles 2019

Para Humboldt, la función de las ilustraciones no se limitaba a adornar el texto sino convertirse en una guía visual para conocer la naturaleza.

Así, partiendo de la importancia que dio a estos recursos, el libro realiza un recorrido por dos mundos, el del arte y el de la ciencia, que el polifacético explorador supo unir de forma magistral.

Para ello, la autora analiza la correspondencia que Humboldt mantuvo con pintores científicos y redescubre tanto a quienes trabajaron bajo su mecenazgo y cuyas obras ilustraron sus memorias americanas, como aquellos artistas independientes que alcanzaron la fama tras seguir sus postulados científicos, y, muy especialmente, hasta qué punto se influenciaron mutuamente.

Se trata de un libro para lectores interesados por la cultura y los viajes, que explora la época de la Ilustración cuando Arte y Ciencia formaban parte de un mismo conjunto intelectual.

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