24.01.-02.02.2020, Ausstellung/Sound-Installation: „Natur. Nach Humboldt“ im Großen Tropenhaus des Botanischen Gartens Berlin

Mit seinem „Naturgemälde der Anden“ schuf Alexander von Humboldt 1807 einen programmatischen Entwurf für die spätere Pflanzengeographie. Diese Ikone der Wissenschaftsgeschichte vereint Naturerkenntnis und Naturerleben. Mehr als 200 Jahre später stellt das Kooperationsprojekt „Natur. Nach Humboldt“ die Frage, ob ein solcher Zugang zu Natur – ebenso wissenschaftlich wie ästhetisch – heute überhaupt noch möglich ist? Und, wenn ja: Wie würde er aussehen?
Eine Antwort geben die beiden Künstlerinnen Lucrecia Dalt (Kolumbien) und Maria Thereza Alves (Brasilien) mit ihrer Klang-Installation „You Will Go Away One Day But I Will Not“, die vom 24. Januar bis zum 2. Februar 2020 im Großen Tropenhaus im Botanischen Garten Berlin zu entdecken ist.

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Sept. 2019-April 2020, Ausstellung: „Sammeln und Forschen im Geiste Humboldts“, Altenburg

Humboldts Einfluss reichte bis in die kleinsten deutschen Staaten und Städte. Im Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg standen die Astronomen Franz Xaver von Zach und Bernhard August von Lindenau in direktem Austausch mit Humboldt. Weitere Wissenschaftler der Region ließen sich vom ihm inspirieren, ebenso Mitglieder der Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes oder der Herzog von Sachsen-Altenburg. Ausstellungen im Lindenau-Museum Altenburg und dem Naturkundemuseum Mauritianum bieten einen kulturgeschichtlichen Blick auf das Wissen um den Naturforscher Humboldt und die von ihm in der Region ausgelösten Forschungen.

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19.12.2019, „Inauguración de la Casa Museo Humboldt“, La Habana, Cuba

El 19 de diciembre, el día en el cual Alexander von Humboldt llegó por primera vez a la Isla de Cuba, se celebrará la inauguración oficial de la Casa Museo Humboldt en La Habana. Así La Habana tendrá su Museo Humboldt, que será al mismo tiempo un lugar para celebrar eventos culturales y científicos entre Cuba y Alemania.
También se inaugurará una exposición permanente sobre la obra y la vida del „segundo descubridor de Cuba“, junto a una conferencia de los curadores de esta selección de obras.

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30.11.2019: „Unerzählte Geschichten. Eine Lange Nacht über Alexander und Wilhelm von Humboldt“ im Deutschlandfunk

Haben Krokodile eine Zunge? Was machen Stichlinge aus dem Tegeler See im Pariser Naturkundemuseum? Warum sind die Wilhelmianer beleidigt? Und wie spricht man mit einer Historikerin über Gefühle? – Dies sind nur einige der teils wissenschaftlichen, teils ganz lebenspraktischen Fragen, auf die die „Lange Nacht über Alexander und Wilhelm von Humboldt“ mit David Blankenstein, Dorothee Nolte, Bénédicte Savoy und Jürgen Trabant Antworten gibt.
In der Nacht auf Samstag, den 30.11.2019, um 00:05 sendet Deutschlandfunk Kultur den Mitschnitt des Podiumsgesprächs, das am 25.11.2019 anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“ im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums stattgefunden hat. Eine Wiederholung läuft am späten Abend desselben Tages um 23:05 im Schwesternprogramm Deutschlandfunk.

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28.11.2019-13.12.2019, Humboldt-Retrospektive im Zeughauskino, Berlin

Anlässlich der von David Blankenstein und Bénédicte Savoy kuratierten Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“, die vom 21. November 2019 bis 19. April 2020 im Deutschen Historischen Museum in Berlin zu sehen ist, haben Diana Bustamante Escobar und Stephan Ahrens eine Reihe von Filmen zusammengestellt, die sich mal direkt, mal unausgesprochen auf Alexander von Humboldt und dessen Lebenswerk beziehen. Gezeigt werden im Rahmen der sechsteiligen Humboldt-Retrospektive vom 28. November bis zum 13. Dezember 2019 im Zeughauskino „Aguirre, der Zorn Gottes“ von Werner Herzog, „Orinoko, nuevo mundo“ von Diego Rísquez, „Archivo Alexander von Humboldt“ von Fabiano Kueva, „Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht“ von Edgar Reitz, „Die Besteigung des Chimborazo“ von Rainer Simon sowie „Homo Botanicus“ von Guillermo Quintero.

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25.11.2019, Podiumsgespräch: „Unerzählte Geschichten. Wilhelm und Alexander von Humboldt“, Berlin

Was hat eine Skulptur aus den Vatikanischen Museen mit Alexander von Humboldts Sektionsprotokollen von Krokodilen zu tun? Was ein ausgestopfter Ibis mit Wilhelm von Humboldts Sprachstudien?
Die Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“, die seit dem 21. November 2019 im Deutschen Historischen Museum zu sehen ist, stellt mit einer Vielzahl nie zuvor gezeigter Objekte ungekannte Zusammenhänge her.
Stefan Koldehoff vom Deutschlandfunk spricht am 25. November 2019 um 18:30 im Zeughauskino des DHM mit den Kuratoren der Ausstellung, Bénédicte Savoy und David Blankenstein, sowie den Humboldt-Experten Dorothee Nolte und Jürgen Trabant über unbekannte Objekte und unerzählte Geschichten über Wilhelm und Alexander von Humboldt, die neue Perspektiven auf die beiden Brüder bieten und zugleich viel über Wissen, Politik und gesellschaftliche Zustände ihrer Zeit offenbaren.

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21.11.2019, Eröffnung der Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“ im DHM, Berlin

Im Deutschen Historischen Museum ist ab dem 21. November 2019 die erste große Ausstellung über die Humboldt-Brüder in Deutschland zu sehen. Kuratiert wurde die Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“ von David Blankenstein und Bénédicte Savoy. Die beiden Humboldt-Experten, die schon für die viel beachtete Exposition „Les Frères Humboldt – l’Europe de l’Esprit“ in Paris 2014 verantwortlich zeichneten, haben etwa 350 Objekte zusammengetragen, teils bekannte, ja berühmte, aber auch viele entlegene, kuriose. Sie erzählen die dazugehörigen Geschichten und bieten einen neuen Blick auf Wilhelm und Alexander von Humboldt, ihr Leben, ihr Wirken und ihre Zeit.

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„Ein Tag mit Alexander von Humboldt“ am 02.11.2019 im Museum Knoblauchhaus, Berlin

Das Museum Knoblauchhaus der Stiftung Stadtmuseum Berlin widmet sich am 2. November 2019 ganz Alexander von Humboldt, dem großen Jubilar dieses Jahres. Von 13 Uhr bis in den Abend gibt es im und am Knoblauchhaus Lesungen, Kammerkonzerte und kurze Führungen. Sie können das originale Ruhebett Alexander von Humboldts entdecken, der Flötenuhr von 1797 lauschen und am historischen Schreibmöbel den Umgang mit Federkiel und Druckbleistift erlernen. Zudem werden die Terra-X-Dokumentation „Humboldt und die Neuentdeckung der Natur“ gezeigt und der neue Audioguide des Museums präsentiert.

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Nur noch bis 26. Oktober: Ausstellung „Humboldts Tierleben“, Berlin

Heute und morgen besteht noch Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung „Humboldts Tierleben“. Die Humboldt-Bibliothek in Berlin-Reinickendorf zeigt fünfzehn ausgewählte Tierzeichnungen, die Alexander von Humboldt während seiner großen Forschungsreise durch Amerika anfertigte.

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07.10.2019–29.03.2020 Sonderausstellung: Wie Wissen wächst – Alexander von Humboldt und die Wurzeln der Wissensproduktion, Berlin

Eine (Hör-)Ausstellung, die ab dem 7. Oktober 2019 im Botanischen Garten Berlin als mobile Begleitung zu erleben sein wird, beschäftigt sich mit Alexander von Humboldts botanischen Forschungen. Der herausragende Sammler und Entdecker von Pflanzen überließ die eigentliche botanische Analyse in den meisten Fällen anderen. Gleichwohl haben sein Umgang mit Pflanzen und die Erkenntnisse, die er daraus zog, die Wissenspraxis und -produktion auf dem Gebiet der Botanik sowie anderer Wissenschaften stark beeinflusst und spiegeln sie exemplarisch wider.

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Nur noch heute: Sonderausstellung „Humboldt lebt!“, Hamburg

Letzter Tag der Sonderausstellung „Humboldt lebt!“ – Botanik in Bewegung – Tiere in den Tropen: Heute besteht im Hamburg letztmals Gelegenheit zum Besuch der Sonderausstellung „Humboldt lebt!“, mit der die Universität Hamburg den deutschen Naturforscher Alexander von Humboldt 250 Jahre nach seiner Geburt auf eine Expedition in die Natur begleitet. Die Ausstellung folgt Humboldts bedeutendster Forschungsreise nach Amerika und spiegelt sein Verständnis von Natur wider, in der alles mit allem zusammenhängt.

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