HiN XIX, 37 (2018)

Die aktuelle Ausgabe von HiN enthält Artikel folgender Autorinnen und Autoren: Jill Rabea Zaun (deutsch), Ottmar Ette (deutsch), Frank Holl (deutsch), Cettina Sigrid Rapisarda (deutsch), Sandra Rebok (español) und Ingo Schwarz (deutsch).

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Minerale und Gesteine im Museum für Naturkunde Berlin (Wallstein Verlag 2019)

Humboldts Mineraliensammlungen bieten einen neuen Blick auf einen der größten deutschen Naturforscher. Der Naturforscher Alexander von Humboldt studierte von 1791 bis 1792 an der Bergakademie Freiberg. Seit dieser Zeit sammelte er Minerale und Gesteine, zunächst als Bergbeamter in Franken, später auf seinen Reisen nach Amerika, Italien und Russland. Vieles davon gab er in das Preußische Königliche Mineralienkabinett weiter, einem der Vorläufer des heutigen Museums für Naturkunde Berlin. Über 1.100 Minerale und Gesteine von Humboldt gelangten so in die Museumssammlung.
Die Museumsmitarbeiter Ferdinand Damaschun und Ralf Thomas Schmitt haben zusammen mit Cettina Rapisarda, Carsten Eckert und Renate Nöller diese Minerale und Gesteine erstmals umfassend bearbeitet. Entstanden ist so ein reich bebildertes Buch über Alexander von Humboldt als Sammler von Mineralen und Gesteinen, in dem die Autorinnen und Autoren aus ihrer jeweiligen Sichtweise die Geschichte seiner Objekte in allgemeinverständlicher Form erzählen.

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Humboldts Mineral- und Gesteinssammlungen im Museum für Naturkunde Berlin

Die Wurzeln der mineralogischen Sammlung im Museum für Naturkunde Berlin reichen bis zur Gründung der Berliner Bergakademie im Jahre 1770 zurück.Alexander von Humboldt, Minerale und Gesteine im Museum für Naturkunde BerlinIm Jahre 1805 kam die von Alexander von Humboldt geschenkte Sammlung von seiner Amerikareise hinzu. Insgesamt besitzt das Museum mehr als 500 Objekte, die sich direkt auf den Forscher zurückverfolgen lassen. Weitere über 600 Stücke stehen mit seiner Russlandreise in Verbindung. Eine Auswahl dieser Mineralstufen und Gesteine wird anlässlich seines 250. Geburtstages im Mineraliensaal verteilt präsentiert und besonders hervorgehoben. Parallel zur „Humboldt-Intervention“ erscheint im Wallstein Verlag eine reich bebilderte Publikation zu Humboldts mineralogischen Sammlungsstücken als Gesamtschau und Bilanz eines fast 70 Jahre währenden Sammlerlebens.

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18.06.2019 bis 20.02.2020, Ausstellung: „Ein langdauernder Werth“. Humboldts Mineral- und Gesteinssammlungen im Museum für Naturkunde, Berlin

250 Jahre Alexander von Humboldt – dieser runde Geburtstag bietet Anlass für ein vielfältiges Themenjahr, um das aufregende Leben und Schaffen des Forschers und Entdeckers zu feiern.
Aus diesem Anlass zeigt das Museum für Naturkunde ab Juni 2019 eine „Humboldt – Intervention“ im Mineraliensaal.

Alexander von Humboldt studierte von 1791 bis 1792 an der Bergakademie Freiberg, wodurch sein Interesse an Mineralen sowie Gesteine geweckt wurde. Er wies ihnen sogar einen „langandauernden Werth“ zu. Zunächst sammelte er Minerale und Gesteine als Bergbeamter in Franken und später auch auf seinen Reisen nach Amerika, Italien und Russland.

Insgesamt gelangten über 1100 Minerale und Gesteine durch Alexander von Humboldt in die Sammlungen des Museums. Eine Auswahl der bedeutsamsten Stücke wird im Rahmen der Intervention erstmals zu sehen sein.

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