Geographie der Pflanzen in den Tropenländern

Geographie der Pflanzen in den Tropenländern, ein Naturgemälde der Anden, gegründet auf Beobachtungen und Messungen, welche vom 10. Grade nördlicher bis zum 10. Grade südlicher Breite angestellt worden sind, in den Jahren 1799 bis 1803’. Alexander von Humboldt und A.G.Bonpland, Staatsbibliothek zu Berlin, Kartenabteilung.
Geographie der Pflanzen in den Tropenländern, ein Naturgemälde der Anden, gegründet auf Beobachtungen und Messungen, welche vom 10. Grade nördlicher bis zum 10. Grade südlicher Breite angestellt worden sind, in den Jahren 1799 bis 1803’. Alexander von Humboldt und A.G.Bonpland, Staatsbibliothek zu Berlin, Kartenabteilung.

Mit der Vorlage dieses Werkes, in dem er das Ergebnis seiner Beobachtungen und Messungen in der Region des Äquators in systematisierter Form präsentiert, begründete Alexander von Humboldt die ‘Pflanzengeographie’. In ‘Ideen zu einer Geographie der Pflanzen nebst einem Naturgemälde der Tropenländer’ hat von Humboldt in einzigartiger Weise an einem idealisierten Querschnitt durch die Anden die Verbreitung der Pflanzen dargestellt Doch ging es ihm dabei um mehr, als nur eine systematische Klassifizierung. Seinem ganzheitlichen Ansatz entsprechend sollten die Daten dem allgemeinen Studium der Verbreitung der Pflanzen dienen.

Beide Ansätze sind heute (wieder) von Bedeutung, besonders in den Tropenregionen selbst. Es gibt die Einsicht, dass die lange Zeit vernachlässigte Taxonomie langfristig systematisch betrieben werden muss, um daraus Schlüsse bezüglich der Pflanzenökologie in den Tropen zu ziehen. Das großartige, niemals wiederholte Projekt von Humboldts hat von seiner Aktualität auch nach mehr als 200 Jahren nichts eingebüßt.

Thilo Schmidt

Thilo Schmidt ++ Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für französisch- und spanischsprachige Literatur (Prof. Dr. Ottmar Ette), Institut für Romanistik, Universität Potsdam ++ Redaktionell und in erster Linie technisch mitwirkend an der Humboldt-Informationsplattform avhumboldt.de seit Februar 2009. ++ Studium des Spanischen und Lateinischen auf Lehramt an der Universität Potsdam seit Wintersemester 2008/09.

5 Gedanken zu „Geographie der Pflanzen in den Tropenländern

  • März 13, 2012 um 14:44
    Permalink

    Sehr geehrte Frau Dommain,

    ob es einen kommerziellen Dienst gibt, der Humboldts pflanzengeographische Karte als Nachdruck vertreibt, kann ich leider nicht sagen. Eine hochwertige Reproduktion der Karte (dazu in Farbe) finden Sie aber in verschiedenen Digitalisaten des Originals.

    Ausführliche bibliographische Informationen dazu finden Sie in diesem Post: http://www.avhumboldt.de/?p=8179

    Das Digitalisat der Botanicus Digital Library (unter 4.8 in unserer Digitalisate-Bibliographie „Humboldt Digital“) ist wohl das qualitativ hochwertigste.

    Wenn Sie sich die entsprechende Datei runterladen, können Sie einen Reprint der Karte selber in jedem besseren Copyshop in Auftrag geben.

    Beste Grüße,

    Tobias Kraft
    (Redaktionsleitung avhumboldt.de)

    Antwort
    • Februar 2, 2017 um 09:53
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Kraft,

      nachdem ich gerade das Buch von Andrea Wulf „Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“ gelesen habe, begab ich mich auf die Suche nach dem „Naturgemälde“ und bin hier auf Ihrer Seite gelandet. Ich würde es mir sehr gerne ausdrucken und habe die von Ihnen empfohlene Datei heruntergeladen, aber leider läßt sich die Pdf nicht öffnen.
      Wenn Sie diesbezüglich vielleicht noch einen hilfreichen Tipp haben, würde ich mich über eine Antwort sehr freuen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Dagmar Geßwein

      Antwort
  • März 13, 2012 um 10:07
    Permalink

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    besteht irgendwie die Möglich an ein Poster/Print dieser Karte zu kommen:

    Geographie der Pflanzen in den Tropenländern, ein Naturgemälde der Anden, gegründet auf Beobachtungen und Messungen, welche vom 10. Grade nördlicher bis zum 10. Grade südlicher Breite angestellt worden sind, in den Jahren 1799 bis 1803’. Alexander von Humboldt und A.G.Bonpland, Staatsbibliothek zu Berlin, Kartenabteilung

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Susanne Dommain

    Antwort

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