03.12.2019, „Reisen – notieren – skizzieren. Humboldt und Fontane unterwegs“, Berlin

Auf den Chimborazo und durch die Mark Brandenburg: Neben Alexander von Humboldt gibt es einen zweiten großen Jubilar des Jahres, der ebenfalls auf Reisen ging und seine Beobachtungen und Überlegungen akribisch festhielt: Theodor Fontane, dessen Geburtstag sich zum 200. Mal jährt. Die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft widmet den beiden berühmten Reisenden und ihren Aufzeichnungen am 3. Dezember 2019 eine gemeinsame, hochkarätig besetzte Abendveranstaltung.

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Unveröffentlichte Schriften aus Humboldts Nachlass in der „edition humboldt print“

Der erste Band der „edition humboldt print“ (ehp) wird Anfang des nächsten Jahres im Verlag J. B. Metzler erscheinen. In der Reihe III der ehp werden unter dem Titel „Forschungen im Umfeld der Reisen“ ausgewählte Briefwechsel und Manuskripte aus Humboldts Berliner und Krakauer Nachlass veröffentlicht. Die Dokumente, Briefe, Notizen und Karten, die in der Staatsbibliothek zu Berlin und der Biblioteka Jagiellońska in Krakau aufbewahrt werden, stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit Humboldts Reisen in die Tropen Amerikas (1799–1804), nach Russland und Zentralasien (1829) sowie den kleineren innereuropäischen Reisen. Der erste Band der Reihe III ist dem für Humboldt so zentralen Thema Pflanzengeographie gewidmet.
Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Publikation des Bandes III.1 „Alexander von Humboldt: Geographie der Pflanzen. Unveröffentlichte Schriften aus dem Nachlass“ präsentiert der Metzler-Verlag eine umfassende Vorschau auf die weiteren Bände der Reihe ehp III.

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Podiumsgespräch: Humboldts Russland-Reise – zweihundert Jahre später, HU Berlin, 30.08.2019

Humboldts Russland-Reise – zweihundert Jahre später HU Berlin, Senatssaal, 30.08.2019 um 19:00 Uhr Im Frühjahr 1829 folgte Alexander von Humboldt

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Lesung, Gespräch und Eröffnung der Reisetagebücher-Präsentation, Staatsbibliothek zu Berlin, 11.09.2019

Zu Ehren seines 250. Geburtstages gewährt die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz in einer dreitägigen Präsentation Einblicke in die Originalmanuskripte der Amerikanischen Reisetagebücher Alexander von Humboldts. Zur Eröffnung lassen Dorothee Nolte, Redakteurin und Autorin von ›Alexander von Humboldt: Ein Lebensbild in Anekdoten‹, und Rüdiger Schaper, Ressortleiter Kultur beim Berliner Tagesspiegel und Autor von ›Alexander von Humboldt: Der Preuße und die neuen Welten‹ im Gespräch mit der Generaldirektorin der Staatsbibliothek, Barbara Schneider-Kempf, die Persönlichkeit Alexander von Humboldts in Anekdotischem und Biographischem lebendig werden.

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Franz Julius Ferdinand Meyen: gefördert und frühvollendet. Zwischen Poesie und totem Zoo

Franz Ferdinand Julius Meyen (1804–1840) veröffentlichte auf sehr vielen Gebieten der Biologie wichtige Arbeiten, vor allem in Botanik und Zoologie. Mit Unterstützung Alexander von Humboldts gelang es ihm, auf dem Forschungsschiff „Prinzess Louise“ anzuheuern und als Schiffsarzt an einer mehrjährigen Weltreise teilzunehmen. Humboldt, der einige Regionen ebenfalls besucht und erforscht hatte, unterstützte seinen jungen Kollegen bei der Vorbereitung seiner Reise. Meyen veröffentlichte seine Reiseergebnisse bereits kurz nach seiner Rückkehr, gefördert von Christian Gottfried Nees von Esenbeck (1776–1858), sowohl als zweiteiligen historischen Reisebericht als auch in sieben Einzelabhandlungen. Einige Ergebnisse, die er, schwerkrank, nicht selbst verwerten konnte, übergab er noch bei Lebzeiten zur Bearbeitung an Spezialisten, andere wurden posthum von Mitgliedern der Leopoldina publiziert. Meyen brachte u. a. eine umfangreiche Sammlung an Vogelpräparaten mit, zu denen auch das Erstbeschreibungsexemplar des von ihm so genannten Spheniscus humboldti (Trivialname: Humboldt-Pinguin) gehört.

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