Naturgemälde und Theoriegebäude. Zur Forschungspraxis von Alexander von Humboldt und Hermann von Helmholtz

Alexander von Humboldt war – dies hat er oft betont – empirischer Naturforscher, der Fakten und Zahlen über die belebte und unbelebte Natur sammelte. In der Nachfolge der Pythagoreer war er überzeugt, dass sich die Dinge in den Zahlen spiegeln, dass also das Wesen der Dinge als Zahlenverhältnisse erfasst werden könne. Möglichst genaue Zählungen und Messungen sollten daher die Grundlage für die Aufstellung einer Theorie sein. Die Theoriebildung selbst überließ er indes bewusst den Mathematikern. Eberhard Knobloch erläutert in seinem Vortrag Beispiele der Humboldt’schen Naturforschung, die den Mathematikern zuarbeiten sollten.

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27.11.2018, Kolloquium: „Praktiken und Pragmatismus. Beobachtungstätigkeit und Persona des Forschungsreisenden im 18. Jh.“, Berlin

Naturforschung bedurfte unter den Bedingungen der Reise besonderer methodischer Absicherung. Dies geschah durch die Regulierung, Kontrolle und Habitualisierung der zentralen Methode des Erkenntnisgewinns: der wissenschaftlichen Beobachtung. Auf ihr gründete die Persona des Forschungsreisenden, die die herausfordernde Entgrenzung der Reise und ihre erfolgreiche Bewältigung vereinigte.

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Bewegte Systematik. Alexander von Humboldts „Amerikanische Reisetagebücher“ als Problemfelder der Literaturgeschichte und historischen Epistemologie

Autor: Markus Alexander Lenz erschienen in HiN XVI, 31 (2015) DOI: http://dx.doi.org/10.18443/224 Die Amerikanischen Reisetagebücher stellen eine Herausforderung für die

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HiN XVI, 31 (2015)

Die aktuelle Ausgabe von HiN enthält Artikel folgender Autoren: Ingo Schwarz (dt.) Ottmar Ette (sp.) Horst Bredekamp (dt.) Julia Bispinck-Roßbacher

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17.09.09, „Humboldt-Tag im Jahr der Astronomie 2009“, Berlin (BBAW)

„Der gegenwärtige Zustand der Astronomie fordert etwas mehr, als dass viel beobachtet werde.“ Alexander-von-Humboldt-Tag im Jahr der Astronomie 2009 Die

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