Vortrag: „Werner – Goethe – Humboldt“, Freiberg

Im Rahmen der Ringvorlesung der TU Bergakademie Freiberg im Humboldt-Jubiläumsjahr geht die Berliner Humboldt-Forscherin Dr. Carmen Götz vom Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften der Frage nach, welche Bedeutung der Freiberger Mineraloge Abraham Gottlob Werner für Johann Wolfgang von Goethe und Alexander von Humboldt hatte. Dabei soll zum Ersten gezeigt werden, wie und wann sie sich auf ihn bezogen – auch unter Einbeziehung vermittelnder Personen. Zum Zweiten soll gefragt werden, ob in den Begegnungen zwischen Goethe und Humboldt direkt auf Werner Bezug genommen wurde und in welcher Weise dies geschah. Zum Dritten soll ein besonderer Fokus darauf gerichtet sein, ob, inwiefern und warum kritische Distanzierungen von Werners Lehren neben einer weiterhin vorhandenen Anhängerschaft bestehen konnten. Den im ersten Amerikanischen Reisetagebuch Alexander von Humboldts enthaltenen mineralogischen und geologischen Beobachtungen – insbesondere jenen, die in der „edition humboldt digital“ jetzt erstmals ediert wurden – soll in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

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Minerale und Gesteine im Museum für Naturkunde Berlin (Wallstein Verlag 2019)

Humboldts Mineraliensammlungen bieten einen neuen Blick auf einen der größten deutschen Naturforscher. Der Naturforscher Alexander von Humboldt studierte von 1791 bis 1792 an der Bergakademie Freiberg. Seit dieser Zeit sammelte er Minerale und Gesteine, zunächst als Bergbeamter in Franken, später auf seinen Reisen nach Amerika, Italien und Russland. Vieles davon gab er in das Preußische Königliche Mineralienkabinett weiter, einem der Vorläufer des heutigen Museums für Naturkunde Berlin. Über 1.100 Minerale und Gesteine von Humboldt gelangten so in die Museumssammlung.
Die Museumsmitarbeiter Ferdinand Damaschun und Ralf Thomas Schmitt haben zusammen mit Cettina Rapisarda, Carsten Eckert und Renate Nöller diese Minerale und Gesteine erstmals umfassend bearbeitet. Entstanden ist so ein reich bebildertes Buch über Alexander von Humboldt als Sammler von Mineralen und Gesteinen, in dem die Autorinnen und Autoren aus ihrer jeweiligen Sichtweise die Geschichte seiner Objekte in allgemeinverständlicher Form erzählen.

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17.06.2019, Buchvorstellung und „Humboldt-Intervention“ im Museum für Naturkunde, Berlin

Wie kein anderer Forscher seiner Zeit steht Humboldt für ein aufgeklärtes Wissenschaftsverständnis, für unvoreingenommene Neugier, kosmopolitisches Denken und Handeln. Seine Forschungen, die er in Südamerika, Russland, Italien, und auch hierzulande durchgeführt hat, eröffneten neue Erfahrungs- und Erkenntnishorizonte jenseits nationalstaatlichen Denkens. Seine Auffassung von Natur bereitete den Weg für ein ökologisches und nachhaltiges Bewusstsein und für einen verantwortungsbewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Die Sammlungen, die Humboldt auf seinen Reisen zusammengetragen oder über ein weltumspannendes Netzwerk erhalten hat, bereicherten auch das Museum für Naturkunde Berlin. Mehr als 1.100 Objekte gelangten durch den Forscher an das Museum, wobei Mineralien und Gesteine den Schwerpunkt bilden.

Zur Feier seines 250. Geburtstags erscheint ein umfangreiches, reich bebildertes Werk, das diese Minerale und Gesteine vorstellt, herausgegeben von Ferdinand Damaschun, ehemaliger Stellvertreter des Generaldirektors und Leiter der Ausstellungsabteilung, sowie Ralf T. Schmitt, Kustos für die Mineralien- und Petrographisch-lagerstättenkundliche Sammlung. Begleitend dazu zeigt eine „Humboldt-Intervention“ im historischen Mineraliensaal ausgewählte Objekte aus der Publikation.

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12.06.2019, Führung: Alexander von Humboldt und das Museum für Naturkunde, Berlin

Bei dieser abendlichen Führung erfahren Sie mehr über das Leben und Wirken von Alexander von Humboldt und über seine besondere Beziehung zum Museum für Naturkunde. Im Mineraliensaal zeigen wir Ihnen einige der Schätze, die Humboldt von seinen Reisen nach Südamerika und Russland mitbrachte. Darüber hinaus werden Sie auch einige Tiere sehen, die mit ihm in Verbindung stehen.

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Alexander von Humboldt und das Museum für Naturkunde Berlin

Eine abendliche Führung über das Leben und Wirken von Alexander von Humboldts und seine besondere Beziehung zum Museum für Naturkunde Berlin. Im Mineraliensaal werden einige der Schätze gezeigt, die Humboldt von seinen Reisen nach Südamerika und Russland mitbrachte. Darüber hinaus sind manche der Tiere zu sehen, die mit dem großen Naturforscher in Verbindung stehen.

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Humboldt für die Ohren: Konrad Beikircher liest „Tagebuch einer Reise mit Alexander von Humboldt von Steven Jan van Geuns“

Das Tagebuch einer Reise mit Alexander von Humboldt, verfasst von Steven Jan van Geuns, wurde zuletzt von Konrad Beikircher als

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06/04-07/04/2011, Coloquio: „Una relectura de Humboldt a 200 años de la publicación de ‚Ensayo político…'“, México DF

Una relectura de Humboldt a 200 años de la publicación del Ensayo político sobre el reino de la Nueva España

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05.06.2010, 17 Uhr bis 1 Uhr: „Lange Nacht der Wissenschaften“, Berlin-Potsdam

10. Lange Nacht der Wissenschaften Als einer der Höhepunkte im Berliner Wissenschaftsjahr 2010 findet am 5. Juni 2010 von 17

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31.08-08.09.2009, Vorträge: Die Erben Humboldts, Berlin

Programm 2009 der Berliner Sommer-Uni: Die Erben Humboldts. Kultur(t)räume im Wandel Logo Berliner Akademie (Quelle: www.berlinakademie.de) Die 24. Sommer-Uni der

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