17.09.2021, Zoom: Alexander-von-Humboldt-Tag 2021 – „Humboldt hybrid“

Der Alexander-von-Humboldt-Tag 2021 bietet eine Reihe von Premieren. Der erste Band der edition humboldt print, „Geographie der Pflanzen. Unveröffentlichte Schriften aus dem Nachlass“, wird hier erstmals präsentiert. Dabei werden Bezüge des Humboldt’schen Lebensprojektes Pflanzengeographie zu anderen Teilen der Edition aufgezeigt; insbesondere zum ersten amerikanischen Reisetagebuch sowie zum Themenschwerpunkt Forschungsreisen.
Im Fokus steht zudem die Edition von Humboldts „Fragmenten des Sibirischen Reise-Journals 1829“. Der Vortrag stellt einige Spezifika dieses Reisetagebuchs vor und gewährt Einblicke in das im Fall der Russland-Manuskripte besonders aufwendige editorische Geschäft.
Anschließend geht es um die Raum- und Zeitbezüge der Humboldt’schen Reisen. Vorgestellt werden ‚chronotopische‘ Zugänge zur explorativen Verbindung der zeitlichen und räumlichen Dimension, die das Akademienvorhaben in Zusammenarbeit mit TELOTA – IT/DH an der BBAW entwickelt.

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16.06.2021 von 15–17 Uhr: „Humboldt auf Reisen: Chronotopische Zugänge zur edition humboldt digital“, vDHd 2021

Am 16. Juni 2021 von 15-17 Uhr stellen Gordon Fischer und Christian Thomas von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften bei der vDHd 2021 ein gemeinsames Experiment von Telota/IT-DH und dem Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ vor: „Humboldt auf Reisen: Chronotopische Zugänge zur edition humboldt digital“. Auf Grundlage von Daten aus der edition humboldt digital werden Humboldts Reiserouten der Amerikanischen Forschungsreise (1799–1804), der Expedition nach Russland und Zentralasien (1829) sowie der Europäischen Reisen (1790-1805) in aggregierten Kartenvisualisierungen zugänglich gemacht.

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HiN XXII, 42 (2021): Themenheft und Katalog zur Ausstellung „Christian Gottfried Ehrenberg: Lebensbilder eines Naturforschers“

Anlässlich der Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“ widmet HiN – Alexander von Humboldt im Netz dem Berliner Mediziner, Zoologen, Botaniker und Forschungsreisenden ein Katalog- und Themenheft.
Ehrenberg (1795–1876) gehört zu den zentralen Figuren der preußischen und globalen Wissenschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts. Mit Humboldt stand er über vier Jahrzehnte in einem engen wissenschaftlichen und freundschaftlichen Austausch, der in einer mehr als 320 Briefe umfassenden Korrespondenz dokumentiert ist. 1829 begleitete er Humboldt auf der russisch-sibirischen Reise, die sie zu den Hüttenwerken sowie Gold- und Platinlagern des Urals und Westsibiriens bis an die Grenzen Chinas führte.
Das mit zahlreichen Abbildungen versehene Themenheft HiN XXII, 42 stellt die vielfältigen Forschungen sowie das zeichnerische Werk von Humboldts „sibirischem Reisecumpan“ vor. Es enthält ein Geleitwort von Christoph Markschies und Artikel folgender Autorinnen und Autoren: Ulrich Päßler, Mathias Grote, Anne Greenwood MacKinney, Wolf-Henning Kusber und Regine Jahn, Ferdinand Damaschun, Katrin Böhme (alle deutsch).

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Digitaler Rundgang durch die Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“

Die Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) kann – unabhängig von Inzidenzwerten und dem aktuellen Pandemiegeschehen – auch in einem digitalen Rundgang erkundet werden. Dieser vermag zwar keinen Humboldtschen „Totaleindruck“ der von Ulrich Päßler vom Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ kuratierten Ausstellung zu vermitteln, wohl aber inspirierende Einblicke vor oder vertiefende Einsichten nach einer Begehung der Ausstellung in der Rotunde des Akademiegebäudes am Gendarmenmarkt. Zu sehen und entdecken sind eindrucksvolle Dokumente der vielseitigen Forschungstätigkeit Ehrenbergs: Korallen in unglaublicher Farbenpracht, akribische Insektenstudien, Landschaften in Zentralasien und dem Nahen Osten sowie Zeichnungen zu Ehrenbergs berühmter Infusorienforschung.

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10.05.2021 um 18:00, Online-Eröffnung der Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“, Berlin

Am 10. Mai 2021 um 18:00 Uhr wird die Ausstellung „Lebensbilder: Christian Gottfried Ehrenberg. Zeichnungen“ zum zeichnerischen Werk des Mediziners, Zoologen und Botanikers, der ab 1826 Mitglied der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften war und 1829 Alexander von Humboldt auf seiner Russlandreise begleitete, in einer Online-Veranstaltung eröffnet. Nach Grußworten von BBAW-Präsident Christoph Markschies und Akademiemitglied Ottmar Ette führt Kurator Ulrich Päßler vom Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ in die Ausstellung ein. Im Anschluss erörtern Regine Jahn und Wolf-Henning Kusber (Botanischer Garten und Botanisches Museum, Freie Universität Berlin) Ehrenbergs Bedeutung für die aktuelle taxonomische Forschung. Anmeldungen sind per Online-Formular bis spätestens zum 9. Mai möglich (limitierte Teilnehmerzahl).

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Neue Texte, neue Funktionen: Version 6 der edition humboldt digital ist online

Die sechste Version der edition humboldt digital ist seit Mitte Oktober 2020 online, wie immer kostenfrei und offen lizenziert. Version 6 präsentiert neue Dokumente (Reisetagebücher, Briefwechsel) und Einführungstexte sowie zahlreiche neue oder optimierte Funktionen, die zu einer signifikanten Verbesserung der Navigation und Nutzbarkeit beitragen.
Neu enthalten sind u.a. Humboldts Aufzeichnungen der Reisen mit Aimé Bonpland durch das revolutionäre Frankreich sowie durch Spanien in den Jahren 1798 und 1799, der vollständige Briefwechsel mit den Brüdern Schlagintweit, eine deutlich verbesserte Version der Voyage d’Espagne aux Canaries et à Cumaná (Tagebuch der Amerikanischen Reise I) sowie eine Beta-Edition der Fragmente des Sibirischen Reise-Journals 1829.

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Humboldt-Vortrag als Video: Friedhelm von Blanckenburg: „Die bewegte Oberfläche und belebte Erdoberfläche – ihre Erforschung zu Humboldts Zeiten und heute“, BBAW-Mediathek

„Alles ist Wechselwirkung“ konstatierte Alexander von Humboldt. „Wie beeinflusst Gestein das Pflanzenwachstum? Wie beeinflusst Vegetation die Erdoberfläche?“ fragt Friedhelm von Blanckenburg. Der Geochemiker vom Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam zeigt, wie die Interaktion zwischen der Geosphäre und der Biosphäre heute erforscht wird und wie sich die Methoden seit Humboldt verändert haben.

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10.09.2020, Vortrag: „Die bewegte Oberfläche und belebte Erdoberfläche – ihre Erforschung zu Humboldts Zeiten und heute“, Berlin

Geochemiker und Akademiemitglied Friedhelm von Blanckenburg zeigt in seinem Vortrag „Die bewegte Oberfläche und belebte Erdoberfläche – ihre Erforschung zu Humboldts Zeiten und heute“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW), wie die Interaktion zwischen der Geosphäre und der Biosphäre heute erforscht wird, wie sich die Methoden seit Humboldt verändert haben und welches Bild der Landschaften sich ergibt.

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„Die ganze Welt“ als Video: Vorträge der Humboldt-Konferenz 2019 im Wissenschaftsportal L.I.S.A.

Vor genau einem Jahr versammelten sich zahlreiche renommierte Humboldt-Experten zur internationalen Konferenz „Alexander von Humboldt: Die ganze Welt, der ganze Mensch“ in Berlin.
Da zurzeit keine größeren Präsenz-Veranstaltungen stattfinden können, sei daran erinnert, dass die vom 5. bis zum 7. Juni 2019 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) sowie im Ibero-Amerikanischen Institut – PK gehaltenen Vorträge ebenso wie die Podiumsdiskussion „Planetarischer Klimawandel und anthropologische Naturgeschichte“ mit Hans Joachim Schellnhuber und Ottmar Ette zum Auftakt der Konferenz sowie viele weitere lohnenswerte Humboldt-Vorträge auf dem Wissenschaftsportal L.I.S.A. der Gerda-Henkel-Stiftung als Videomitschnitt und zum Nachhören bereitstehen.

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12.05.2020, Wiedereröffnung der Ausstellung: „Ein langdauernder Werth“. Humboldts Mineral- und Gesteinssammlungen im Museum für Naturkunde

Das Museum für Naturkunde Berlin öffnet ab dem 12. Mai 2020 (mit Einschränkungen) wieder für den Publikumsverkehr. Da Maßnahmen zur Einhaltung der Hygieneregeln und des Abstandsgebotes umgesetzt werden müssen, ist die Zahl der Besucher begrenzt und ein Besuch nur innerhalb eines vorab festgelegten Zeitfensters möglich. Die Ausstellung ist als Rundgang (one-way) erlebbar. Bitte informieren Sie sich auf der Website des Museums über den aktuellen Stand und die genauen Besuchsmodalitäten (Online-Tickets, Timeslots), insbesondere die Schutz- und Hygieneregelungen (Maskenpflicht usw.).

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Bernhard von Lepels Ode An Humboldt. Ein Beitrag zum Theodor-Fontane-Jahr 2019

Der erste Band von Humboldts „Kosmos“ regte den preußischen Offizier und Dichter Bernhard von Lepel zu der Ode „An Humboldt“ (1847) an. Der Dichter sandte Humboldt eine handschriftliche Kopie seines Werkes zu dessen 78. Geburtstag. Humboldt reagierte auf dieses Geschenk mit einer Einladung Lepels, den das persönliche Treffen mit dem berühmten Gelehrten ehrte aber auch enttäuschte, denn Humboldt ging nur oberflächlich auf die Ode ein, stattdessen las er seinem Gast aus dem zweiten Band des „Kosmos“ vor. Allerdings erhielt Lepel Empfehlungsbriefe für Ludwig Tieck. Die Begegnung des Dichters mit Humboldt hat ihren Niederschlag vor allem in der Korrespondenz zwischen Bernhard von Lepel und seinem engen Freund Theodor Fontane gefunden.

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