Neuerscheinung: Alexander von Humboldt, „Examen Crítico de la Historia de la Geografía del Nuevo Continente“ (Ediciones Doce Calles)

Das „Examen critique de l’histoire de la géographie du nouveau continent“, an dem Alexander von Humboldt rund dreißig Jahre lang arbeitete, bildet den Abschluss und zugleich einen Höhepunkt seines Amerikanischen Reisewerks. Es ist ein monumentales Werk der vergleichenden Geographie, aber auch der historischen Geographie, der Wissenschaftsgeschichte, der Sprachwissenschaft und insbesondere der Kartographie.
Nun liegt erstmals eine vollständige, mit ausführlichen Registern und umfassendem Kartenmaterial versehene Ausgabe des „Examen“ in spanischer Sprache vor, herausgegeben von Josefina Gómez Mendoza und Miguel Ángel Puig–Samper (Ediciones Doce Calles).

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06.11.2021, Berlin: Mikroskop und Urwaldhütte. Humboldts Instrumente unter die Lupe genommen

Eines der bekanntesten Bilder zu Humboldts Expedition in die Tropen Amerikas (1799–1804), das Ölgemälde „Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland in der Urwaldhütte“ des Historienmalers Eduard Ender, zeigt ihn und seinen Reisegefährten inmitten eines Sammelsuriums aus Pflanzen, Manuskriptseiten, Instrumenten und weiteren Ausrüstungsgegenständen. Das Mikroskop, das Ender auf dem Tisch platzierte, gehörte jedoch nicht zur Ausrüstung der Forscher. Während Ender ein Nürnberger Mikroskop malte, führten Humboldt und Bonpland auf der Amerika-Reise ein sogenanntes Hofmannsches Mikroskop mit.
Darüber informiert das jüngst erschienene Buch „Sonnenmikroskope, Winkelmesser, Drehapparate – Historische Instrumente aus dem Museum für Naturkunde Berlin“. Autor und Herausgeber Ferdinand Damaschun und die Fotografin Hwa Ja Götz stellen darin die beiden Mikroskope sowie eine Vielzahl weiterer historischer Instrumente aus den Sammlungen des Museums vor.
Am 6. November 2021 um 14:00 präsentieren Ferdinand Damaschun und Ulrich Struck (Museum für Naturkunde), das Buch sowie ausgewählte historische Instrumente. In Kurzvorträgen unter dem Titel „Der Weg zur Computertomographie – Historische und moderne Instrumente im Museum für Naturkunde“ berichten sie auch über die aktuellen apparativen Möglichkeiten des Museums.

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17.09.2021, Zoom: Alexander-von-Humboldt-Tag 2021 – „Humboldt hybrid“

Der Alexander-von-Humboldt-Tag 2021 bietet eine Reihe von Premieren. Der erste Band der edition humboldt print, „Geographie der Pflanzen. Unveröffentlichte Schriften aus dem Nachlass“, wird hier erstmals präsentiert. Im Fokus steht zudem die Edition von Humboldts „Fragmenten des Sibirischen Reise-Journals 1829“. Anschließend geht es um die Raum- und Zeitbezüge der Humboldt’schen Reisen. Vorgestellt werden ‚chronotopische‘ Zugänge zur explorativen Verbindung der zeitlichen und räumlichen Dimension, die das Akademienvorhaben in Zusammenarbeit mit TELOTA – IT/DH an der BBAW entwickelt.

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17.09.2021, Zoom: Alexander-von-Humboldt-Tag 2021 – „Humboldt hybrid“

Der Alexander-von-Humboldt-Tag 2021 bietet eine Reihe von Premieren. Der erste Band der edition humboldt print, „Geographie der Pflanzen. Unveröffentlichte Schriften aus dem Nachlass“, wird hier erstmals präsentiert. Dabei werden Bezüge des Humboldt’schen Lebensprojektes Pflanzengeographie zu anderen Teilen der Edition aufgezeigt; insbesondere zum ersten amerikanischen Reisetagebuch sowie zum Themenschwerpunkt Forschungsreisen.
Im Fokus steht zudem die Edition von Humboldts „Fragmenten des Sibirischen Reise-Journals 1829“. Der Vortrag stellt einige Spezifika dieses Reisetagebuchs vor und gewährt Einblicke in das im Fall der Russland-Manuskripte besonders aufwendige editorische Geschäft.
Anschließend geht es um die Raum- und Zeitbezüge der Humboldt’schen Reisen. Vorgestellt werden ‚chronotopische‘ Zugänge zur explorativen Verbindung der zeitlichen und räumlichen Dimension, die das Akademienvorhaben in Zusammenarbeit mit TELOTA – IT/DH an der BBAW entwickelt.

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30.10.2019, Lesung und Gespräch: „Humboldt, Rugendas, Darwin – Naturerfahrungen“, Berlin

Der Berliner Schriftsteller und ausgewiesene Humboldt-Kenner Hans Christoph Buch spricht am 30. Oktober 2019 ab 18:00 im Simon-Bolívar-Saal des Ibero-Amerikanischen Instituts mit dem chilenischen Autor Carlos Franz über dessen Roman „Das Quartett der Liebenden“ (2019). In dem preisgekrönten Werk geht es um ein Zusammentreffen des von Humboldt beeinflussten Augsburger Landschaftsmalers Johann Moritz Rugendas mit Charles Darwin im Chile der 1830er Jahre, um Naturerfahrung und Sinnlichkeit, Kunst und Wissenschaft und – natürlich – um die Liebe.

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28.10.2019, Buchvorstellung/Presentación de libro: „Carlos Franz: Das Quartett der Liebenden / Si te vieras con mis ojos“, Hamburg

Der Augsburger Landschaftsmaler Moritz Rugendas hat in Paris Alexander von Humboldt kennengelernt. Nun reist er auf dessen Spuren durch Lateinamerika. Der chilenische Autor Carlos Franz lässt den von Humboldt beeinflussten Künstler im Chile der 1830er Jahre mit dem englischen Naturforscher Charles Darwin zusammentreffen. Während Rugendas die überwältigende Natur rein sinnlich erfassen will, zählt für Darwin nur die wissenschaftliche Erkenntnis. Dieses Spannungsverhältnis hat Carlos Franz ins Zentrum seines Romans gestellt.

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Buchvorstellung: Humboldts „Sämtliche Schriften“ (Berner Ausgabe), Berlin

Nach fast einem Jahrzehnt des Zusammentragens und Edierens präsentiert eines der Langzeit-Editionsvorhaben zu Alexander von Humboldt die Ergebnisse seiner Arbeit: Die beiden Leiter des Teams der Universität Bern, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, stellen am 19. Juli 2019 in der Berliner Staatsbibliothek die fast 7.000 Seiten umfassende Ausgabe Sämtlicher Schriften Alexander von Humboldts vor.
Die Berner Ausgabe, die beim Verlag dtv erscheint, umfasst die verstreuten kleineren Publikationen Humboldts, rund 800 Aufsätze, Artikel, Reisebeschreibungen und Essays, die in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt wurden und in zahllosen Medien an Hunderten von Orten auf fünf Kontinenten erschienen und nun zum ganz überwiegenden Teil erstmals sorgfältig ediert vorliegen.

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22.05.2019, Buchvorstellung / Podiumsgespräch: „Die Druckfassung der elektronischen Zeitschrift HiN – Alexander von Humboldt im Netz“, Potsdam

Aus Anlass des 250. Geburtstages Alexander von Humboldts erscheint die renommierte elektronische Zeitschrift „HiN – Alexander von Humboldt im Netz“ in einer Druckfassung im Schuber. Mit über 250 Artikeln von mehr als 140 Autorinnen und Autoren bildet die Zeitschrift eine wahre Enzyklopädie der Alexander von Humboldt gewidmeten Forschung. Von den Moosen und Flechten der Pflanzengeographie bis zu den altamerikanischen Kulturen, von der Klimafolgenforschung bis hin zu Themen wie Ökologie und Globalisierung präsentiert diese Enzyklopädie alle wesentlichen Aspekte der internationalen Humboldt-Forschung in bestechender visuell-haptischer Qualität.

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28.03.2019, Buchvorstellung und Vortrag: „Die Abenteuer des Alexander von Humboldt – Eine Entdeckungsreise“, Berlin

Zum 250. Geburtstag des größten deutschen Naturforschers legt die Humboldt-Expertin Andrea Wulf ein opulent illustriertes Buch über Humboldts Südamerika-Expedition vor. Die Zeichnungen stammen von Lillian Melcher. Faksimiles aus den Tagebüchern und Manuskripten, Zeichnungen und Gemälden des Universalgenies runden dieses ungewöhnliche Buch zum Jubiläumsjahr ab. Die Zeichnungen wurden nach den Originalvorlagen aus den Humboldt-Tagebüchern und anderen Dokumenten, die sich im Besitz der Staatsbibliothek zu Berlin befinden, angefertigt.

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06.11.2013, Vorträge & Buchpräsentation: „Alexander von Humboldt, Johann Franz Encke: Briefwechsel“, Berlin

„Mein vieljähriger Freund Encke, der verdienstvolle Direktor unserer Berliner Sternwarte“ Buchpräsentation in der Archenhold Sternwarte, Berlin, zu Ehren des 70.

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