Humboldt hybrid: Video-Vorträge zum Alexander-von-Humboldt-Tag 2021

Der Humboldt-Tag 2021 bot eine Reihe von Premieren und zeigte in mehreren Vorträgen die Bandbreite der Editions- und Forschungstätigkeit des Akademienvorhabens „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ (AvH-R).

Für alle, die an der Veranstaltung am 17. September 2021 nicht teilnehmen konnten, gibt es gute Nachrichten: die mitgeschnittenen Vorträge stehen seit kurzem im Netz, auf dem neuen YouTube-Kanal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

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Humboldt in der Urwaldhütte (BBAW 2021, 12 Min.)

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften besitzt eines der berühmtesten Humboldt-Portraits: das Ölgemälde „Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland in der Urwaldhütte“ (alternativ: „Alexander von Humboldt und Bonpland im Orinoko-Gebiet“) des österreichischen Historienmalers Eduard Ender. Kaum ein Bild von Humboldts Expedition durch die amerikanischen Tropen (1799–1804) ist so bekannt wie Enders Urwaldhütte. Auf Humboldt musste es wirken wie eine deplatzierte Indiskretion. Hier erklären wir wieso.

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Humboldt-Vortrag als Video: Friedhelm von Blanckenburg: „Die bewegte Oberfläche und belebte Erdoberfläche – ihre Erforschung zu Humboldts Zeiten und heute“, BBAW-Mediathek

„Alles ist Wechselwirkung“ konstatierte Alexander von Humboldt. „Wie beeinflusst Gestein das Pflanzenwachstum? Wie beeinflusst Vegetation die Erdoberfläche?“ fragt Friedhelm von Blanckenburg. Der Geochemiker vom Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam zeigt, wie die Interaktion zwischen der Geosphäre und der Biosphäre heute erforscht wird und wie sich die Methoden seit Humboldt verändert haben.

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„Die ganze Welt“ als Video: Vorträge der Humboldt-Konferenz 2019 im Wissenschaftsportal L.I.S.A.

Vor genau einem Jahr versammelten sich zahlreiche renommierte Humboldt-Experten zur internationalen Konferenz „Alexander von Humboldt: Die ganze Welt, der ganze Mensch“ in Berlin.
Da zurzeit keine größeren Präsenz-Veranstaltungen stattfinden können, sei daran erinnert, dass die vom 5. bis zum 7. Juni 2019 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) sowie im Ibero-Amerikanischen Institut – PK gehaltenen Vorträge ebenso wie die Podiumsdiskussion „Planetarischer Klimawandel und anthropologische Naturgeschichte“ mit Hans Joachim Schellnhuber und Ottmar Ette zum Auftakt der Konferenz sowie viele weitere lohnenswerte Humboldt-Vorträge auf dem Wissenschaftsportal L.I.S.A. der Gerda-Henkel-Stiftung als Videomitschnitt und zum Nachhören bereitstehen.

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Video-Dokumentation des Humboldt Forum: „Wer ist Alexander von Humboldt?“

Das Humboldt Forum hat eine Video-Dokumentation zusammengestellt, in der nochmals die internationalen Künstler*innen, Kurator*innen und Expert*innen – darunter Diana Rico, Fabiano Kueva, Joachim Bernauer, Ottmar Ette, Lavinia Frey, Richard Décaillet, Damiao Amaral Barbosa und Harmut Dorgerloh – zu Wort kommen, die die Feierlichkeiten rund um den 250. Geburtstag Humboldts am 13. und 14. September 2019 im Humboldt Forum gestaltet haben.

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Schreibtisch und Lama | Objektgeschichten der DHM-Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“

Was erzählt ein Schreibtisch über seinen Besitzer? Alexander von Humboldts Schreibtisch ist schlicht, aus Birkenholz und mit gewachster Leinwand bedeckt, er hat zwei große Schubladen und ein abnehmbares Zeichenbrett. Humboldt kaufte ihn 1827 unmittelbar nach seiner Übersiedlung von Paris nach Berlin und nutzte ihn über 30 Jahre lang bis zu seinem Tod 1859 – unter anderem für die Anfertigung des zweiten Teils seiner Kosmos-Vorlesungsreihe.
Zusammen mit einer kleinen Reisegesellschaft durchquerte Alexander von Humboldt Gebiete wie das heutige Venezuela, Peru, Mexiko, Ecuador und Kuba. Anders als bei ähnlichen Expeditionen üblich, begleitete die Gruppe kein professioneller Reisezeichner. Stattdessen dokumentierte Humboldt seine Eindrücke in den meisten Fällen selbst. Dabei nutzte er Linienzeichnungen, die dem klassizistischen Geschmack seiner Zeit entsprechend die Natur in möglichst präzisen Konturen festhielten. Diese Zeichentechnik erlaubte zugleich die äußerst rasche Anfertigung von Skizzen. So entstanden in Alexander von Humboldts Amerikaaufzeichnungen etwa 450 Abbildungen von Landschaften, Pflanzen und Tieren.

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