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Alexander von Humboldt in ausgewählten Zitaten

Alexander von Humboldt, Radierung von AugusteDesnoyers nach einer Zeichnung von François Gerard, 1805

Alexander von Humboldt, Radierung von Auguste Desnoyers nach einer Zeichnung von François Gerard, 1805.

Die folgende Zitatsammlung entstammt der von Dr. Frank Holl und Dipl.-Biol. Steffi Bucher kuratierten Plakatausstellung „Die Straße der Vulkane – Humboldt in Ecuador“. Die Ausstellung wurde der Öffentlichkeit im Rahmen des internationalen Symposiums  „Alexander von Humboldt und Hispanoamerika. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ (08.06.-10.06.2009) zum ersten Mal vorgestellt.

Die hier abgebildete Radierung des jungen Alexander von Humboldt stammt von Auguste Desnoyers nach einer Zeichnung von François Gerard, 1805. Gerard, der auch das Frontispiz zu Humboldts Reisewerk zeichnete, schuf kurz nach dessen Rückkehr von der amerikanischen Reise auch dieses Porträt des damals 36-jährigen Forschers.

Entdeckungen und Einsichten

»Ich hielt es für besser, etwas zu leisten, als nichts zu versuchen, weil man nicht alles leisten kann.«

An Friedrich Anton von Heinitz, 13. März 1794

»Alles ist Wechselwirkung.«

Reisetagebuch 1.-5. August 1803, Tal von Mexiko

»Hier, im Innern des Neuen Kontinents, gewöhnt man sich beinahe daran, den Menschen als etwas zu betrachten, das für die Ordnung der Natur nicht von Notwendigkeit ist.«

Reise in die Äquinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents, 1822

»Indem wir die Einheit des Menschengeschlechts behaupten, widerstreben wir auch jeder unerfreulichen Annahme von höheren und niederen Menschenrassen. Es gibt bildsamere, höher gebildete, durch geistige Kultur veredelte, aber keine edleren Volksstämme. Alle sind gleichmäßig zur Freiheit bestimmt.«

Kosmos, Band 1, 1845

»Das Schwierige erscheint mir nie unmöglich.«

An König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, 25. April 1849

»Ich habe bei den sogenannten ›wilden‹ Völkern die erhabensten Begriffe von Gott, Tugend, Freundschaft in den Anfängen ihrer Sprache gefunden, in deren tiefe Wahrheit mich hinein zu denken mir nur gelang, wenn ich mich ganz von europäischen Anschauungen, zumal von Äußerlichkeiten, im Geiste losmachte.«

Zu Wilhelm Hornay, Berlin, 25. August 1857

»Nichts ist mir unerträglicher als die klugen Fürsten, die anderen Menschen vordenken wollen.«

An Wilhelm Gabriel Wegener, Castleton (England), 15. Juni 1790

»Das Wenige, was ich habe leisten können und bis zum letzten Atemzuge zu leisten streben werde, gehört nicht mir, sondern der Zeit, in der ich gelebt und deren Bedürfnisse ich sorgsam zu erspähen gesucht habe.«

An die Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, Potsdam, 20. Oktober 1849

»Der eigentliche Zweck ist das Schweben über den Dingen.«

An Karl August Varnhagen von Ense, 28. April 1841

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3 Comments

  1. Gibt es eventuell noch mehr Zitate, die mit Quellenangaben aus seinen Reisetagebüchern o.Ä. versehen sind? Vielleicht zu seinen Ansichten ( welche denen der Aufklärung entsprechen)?

  2. Dei Mudda is cool! und Fett!

    danke! hat mir bei meinem Referat geholfen!

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