Auszüge aus der Reise in die Äquinoktialgegenden, Band 3 – Volltext online

„Alles ist Wechselwirkung“

Alexander von Humboldt am Orinoko, Quelle: BBAW
Alexander von Humboldt am Orinoko, Quelle: BBAW

Humboldt sah alle Erscheinungen der Natur vielfältig miteinander verbunden, „nicht in einfacher linearer Richtung, sondern in netzartig verschlungenem Gewebe“ (Kosmos I, 33). Seine Vision, dieses Zusammenwirken in seinem Werk auch sichtbar zu machen, ließ sich mit den Drucktechniken seiner Zeit nur unzureichend verwirklichen.

Die Computertechnologie bietet heute die Möglichkeiten, die Humboldt noch versagt blieben. Anhand eines Beispiels aus der Orinoco-Reise soll hier die von Humboldt intendierte Netzstruktur des Werkes, sollen auch die „netzartig verschlungenen Gewebe“ der Naturerscheinungen dargestellt werden.

Digitale Ausgabe des Original-Textes. Diese Online-Version ist kommentiert und stellt den Text in den drei Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch vor. Der digitalisierte Text wird hier verbunden mit digitalen Reproduktionen des Original-Textes, sowohl von Text zu Text wie von Text zu Bild. Zahlreiche Links im Text verweisen auf Intertexte, auf die sich Humboldts Reisewerk direkt oder indirekt bezieht. (Quelle: BBAW)

Reise in die Aequinoctial-Gegenden des neuen Continents in den Jahren 1799, 1800, 1801, 1802, 1803 und 1804.

Verfasst von Alexander von Humboldt und A. Bonpland. Dritter Theil. Stuttgart und Tübingen, in der J. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1820.

Personal Narrative of Travels to the Equinoctial Regions of the New Continent, During the Years 1799-1804

by Alexander von Humboldt, and Aimé Bonpland; with Maps, Plans &c. Written in French by Alexander von Humboldt, and Translated into English by Helen Maria Williams. Vol. IV. – London: Longman, Hurst, Rees, Orme, and Brown 1819.

Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent, LIVRE VI, CHAPITRE XIII.

Katharina Einert

Katharina Einert - Studium der Romanistik und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für französisch- und spanischsprachige Literatur (Prof. Dr. Ottmar Ette), Institut für Romanistik, Universität Potsdam. Seit 2011 Promotion unter Betreuung von Prof. Dr. Gesine Müller, Romanisches Seminar, Universität zu Köln.

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