Die Vertextung der Welt. Forschungsreisen als Literatur bei Georg Forster, Alexander von Humboldt und Adelbert von Chamisso (De Gruyter 2014)

Johannes Görbert

Die Vertextung der Welt. Forschungsreisen als Literatur bei Georg Forster, Alexander von Humboldt und Adelbert von Chamisso (De Gruyter 2014).

Die Vertextung der Welt. Forschungsreisen als Literatur bei Georg Forster, Alexander von Humboldt und Adelbert von Chamisso (De Gruyter 2014)426 Seiten; 99,95€/140,00 USD (auch als ebook erhältlich)
Oktober 2014, ISBN: 978-3-11-037411-7
 

Johannes Görbert, geboren 1981 in Eisenach. Studium der Germanistik, Geschichte und Anglistik in Jena, Oxford und Berkeley. Tutor im Institut für Germanistische Literaturwissenschaft und Mentor für internationale Studierende  am Akademischen Auslandsamt in Jena. Von 2008 bis 2009 Mitglied im Studienkolleg „PhD-Net: Das Wissen der Literatur“, Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2009 bis 2013 Promotionsstudium an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule. Seit Oktober 2013 Leiter des DAAD-Informationszentrums und Lektor für Germanistik an der Chulalongkorn-Universität in Bangkok.

Aus den Verlagsinformationen:

Die Studie widmet sich der Literarisierung von Forschungsexpeditionen um 1800 anhand eines Vergleichs der Reiseberichte von Georg Forster, Alexander von Humboldt und Adelbert von Chamisso. Im ersten Teil stehen Techniken im Mittelpunkt, welche die Makrostruktur und Mikrostruktur des Textkorpus prägen. Hierbei weist die Arbeit nach, dass sich die drei Autoren sowohl auf spannungsreiche Art mit dem „klassischen“ Gattungsmodell des Reiseberichts auseinandersetzen als auch mit der Einfügung von Zitaten (Forster), der Annäherung an die Kunst (Humboldt) und dem Rückgriff auf die Lyrik (Chamisso) darüber hinausgehen. Im zweiten Teil wechselt der Fokus von der Fremddarstellung der Expeditionsziele zur Selbstdarstellung der Reisenden. Hier beleuchtet die Studie zunächst drei Posen der literarischen Selbstinszenierung: bei Forster dessen Einreihung in die Mode der Empfindsamkeit, bei Humboldt dessen Agieren als Causeur sowie bei Chamisso dessen Identifikation mit der fiktionalen Figur Peter Schlemihl. Im Anschluss daran analysiert die Arbeit Selbstverortungen der drei Autoren auf dem literarischen Feld. Dabei zeigt sie, dass von Forster über Humboldt zu Chamisso immer weniger die Annäherung und immer stärker die Abgrenzung zu anderen Autoren im Zentrum steht.

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis auf den Seiten des De Gruyter Verlages.

 

 

 



 

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