HiN I, 1 (2000)

HiN - Internationale Zeitschrift für Humboldt Studien <br /> ISSN: 1617-5239
Internationale Zeitschrift für Humboldt Studien ISSN: 1617-5239

HiN I, 1 (2000) enthält Beiträge folgender Autoren:

  • Ottmar Ette (dt.)
  • Ulrike Leitner (en.)
  • Herbert Pieper
  • Ingo Schwarz
  • Petra Werner

Unterwegs zu Weltbewusstsein. Alexander von Humboldts Wissenschaftsverständnis und die Entstehung einer ethisch fundierten Weltanschauung. Im Kontext neuerer Überlegungen zu einer globalen Ethik (Hans Küng), einer globalen Demokratie und einer neuen kulturellen Situation nach Ende des Kalten Krieges, markiert das von Alexander von Humboldt vorgeschlagene Konzept eines Weltbewusstseins, einen entscheidenden Punkt bei der Kontruktion einer neuen Ethik der Globalisierung. Dieser Beitrag von Ottmar Ette möchte vorführen, wie Humboldts interkulturelles und transdisziplinäres Wissenschaftsverständis in der Lage ist Ansätze Kants zu politischen Institutionen zu integrieren und außerdem eine Kritik an Hegels teleologischer Weltanschauung entwickeln. >> zum Beitrag

Humboldt wrote about Mexico from the perspective of a scientific explorer and naturalist. His works include his diaries, the Essai politique sur le royaume de la Nouvelle-Espagne, the Tablas géograficas, the Vues des Cordillères and a geographic atlas. Concerning the scientific aspect, the lack of a section on Mexico in the Relation historique is not a real deficit, since this can be found in the Essai. But only the diaries and letters from the journey, both published by the Alexander-von-Humboldt Research Centre, Berlin, can be considered an adequate substitute. Ulrike Leitner´s article will show the origin of Humboldt’s writings on Mexico, offer historical and bibliographical facts and present the publications „Beiträge zur Alexander von Humboldt-Forschung“, as well as Humboldt’s handwritten estate as far as they are available to us. >>full article

Am 17. Juli 1800 wurde Alexander von Humboldt in Berlin zum außerordentlichen Mitglied der preußischen Académie royale des sciences et belles-lettres. Der Beitrag von Herbert Pieper untersuch zunächst Humboldts wissenschatliche Aktivitäten vor seiner Nominierung, um sich danach detalliert seiner Intergration in die Arbeit der Akademie zu widmen. >> zum Beitrag

Alexander von Humboldt wird auch der zweite Entdecker der Neuen Welt genannt, der letzte Universalgelehrte, der Aristoteles der Moderne etc. Trotzdem finden sich in seinen Schriften mehr oder weniger versteckte nicht so bekannte Selbst-Charakterisierungen. In diesem Beitrag von Ingo Schwarz sollen einige von diesen zitiert und diskutiert werden. So wird versucht auf die Frage zu antworten, warum er sich gerne „der Alte vom Berge“ nannte und ob es angemessen ist, ihn den „Aristoteles der Moderne“ zu nennen. >> zum Beitrag

Der Beitrag von Petra Werner untersucht die konzeptionelle Entwicklung Alexander von Humboldt. Referenzpunkt ist die Beziehung zu Schellung und einer Reihe von Naturwissenschaftlern, die einer Naturfilosophie verbunden waren. Er stellt Veränderungen in der Korrespondenz Humboldts mit dieser Gruppe vor: wissenschaftlicher Austausch und Übereinstimmung in den Auffassungen, wurden mit den Jahren mehr und mehr durch soziale Kooperation in Berufungsfragen und Abstimmung in wissenschaftspolitischen Fragen ersetzt. Humboldt paßte Schelling und auch andere seiner Korrespondenzpartner sozusagen in ein Beziehungsgeflecht „gegenseitiger sozialer Unterstützung“ ein. >> zum Beitrag

Katharina Einert

Katharina Einert - Studium der Romanistik und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für französisch- und spanischsprachige Literatur (Prof. Dr. Ottmar Ette), Institut für Romanistik, Universität Potsdam. Seit 2011 Promotion unter Betreuung von Prof. Dr. Gesine Müller, Romanisches Seminar, Universität zu Köln.

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