05.06.2010, 17 Uhr bis 1 Uhr: „Lange Nacht der Wissenschaften“, Berlin-Potsdam

Die klügste Nacht des Jahres, Uni Potsdam, Golm © Karla Fritze

10. Lange Nacht der Wissenschaften

Als einer der Höhepunkte im Berliner Wissenschaftsjahr 2010 findet am 5. Juni 2010 von 17 Uhr bis 1 Uhr die 10. Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin, Potsdam und Wildau statt. Zum Programm gehören offene Labors und Institute, Vorträge, Präsentationen und Experimente ebenso wie Spiel, Musik und Theater.

Der Vorsitzender des Vereins Lange Nacht der Wissenschaften e. V., Prof. Dr. Reinhard Thümer, Präsident der Beuth Hochschule für Technik Berlin, schreibt:

Zum zehnten Mal laden wissenschaftliche Einrichtungen aus Berlin, Potsdam und Wildau gemeinsam zur Langen Nacht der Wissenschaften ein. Am 5. Juni 2010 von 17.00 bis 1.00 Uhr können Neugierige jeden Alters in den Laboren, Denkstuben, Archiven, Bibliotheken, Hörsälen und Operationssälen von 70 Wissenschaftseinrichtungen hinter die Kulissen blicken und Forschung hautnah erleben. Heutzutage gibt es kein Problem, dessen Bearbeitung nicht der Wissenschaft bedarf. Wissenschaftliche Erkenntnisse schaffen Orientierung in einer komplexen Welt und geben uns Werkzeuge für die Gestaltung der Zukunft in die Hand. Erfahren Sie bei Führungen, Präsentationen, Vorträgen und Experimenten mehr über aktuelle Forschungsergebnisse und kommen Sie mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch.

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Lange Nacht der Wissenschaften

Einige Veranstaltungen widmen sich Alexander von Humboldt.

Das Institut für Romanistik der Uni Potsdam lädt ein zu einer Demonstration und zu einem Vortrag mit dem Titel Alexander von Humboldt: Das ganze Werk in einem Netz. Hier werden die Online-Projekte HiN – Internationale Zeitschrift für Humbolt-Studien und avhumboldt.de, sowie einige der jüngsten Texteditionen Alexander von Humboldts vorgestellt.

Zeit: 18 Uhr und 21 Uh, Dauer: ca. 45 Minuten

Ort:  Haus 6 – Haus der Geisteswissenschaften, Potsdam-Golm, Haltestelle: Golm-Universität, Shuttlebus 18.

Im Museum für Naturkunde finden Führungen zum Thema Alexander von Humboldt und seine Beziehung zur Berliner Mineralogie statt. Die meisten der Minerale, die er gesammelt hat, befinden sich heutzutage im Museum für Naturkunde. Für ihn war das Sammeln ein öffentlicher Auftrag. Die Teilnehmerzahl ist BEGRENZT. Anmeldung und Startpunkt im Sauriersaal.

Zeit: 19.30 Uhr, 21.30 Uhr, 23 Uhr, Dauer: 30-45 Minuten

Ort: Museum für Naturkunde, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin, Invalidenstr. 43, 10115 Berlin; U-Bahnlinie 6, Shuttlebus 9 (Wedding-Mitte), Haltestelle: Naturkundemuseum.

Im Lichthof des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin veranstaltet die Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der HU eine Ausstellung mit dem Titel Entdeckung von Zierpflanzen durch Alexander von Humboldt, die an ausgewählten Beispielen zeigt, welche große wirtschaftliche Bedeutung die von Alexander von Humboldt in Südamerika  entdeckten Zierpflanzen heute noch haben.

Ort: Hauptgebäudes der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6, 10117 Berlin, Lichthof Ost, EG, Lichthof Ost, Shuttlebus 9 (Wedding-Mitte), Haltestelle: Am Kupfergraben.

Aufmerksame Zuhörer, Uni Potsdam, Golm, Hörsaal, © Karla Fritze

Im Rahmen des Kinderprogrammes findet im Botanischen Garten und Botanisches Museum der FU, zusammenhängend mit der aktuellen Sonderausstellung „Humboldts Grüne Erben“ (siehe auch unseren Artikel 23.04.2010-30.01.2011, Ausstellung: “Humboldts Grüne Erben”, Berlin) zweimal eine Demonstration mit Workshop für Kinder ab 8 Jahren statt: „Humboldts junge Erben: Mit Lupe und Bestimmungsschlüssel der Pflanzenvielfalt auf der Spur Finde die Namen von Pflanzen selbst heraus!

Ort: Botanischer Garten und Botanisches Museum (BGBM) der FU, Königin-Luise-Straße 6-8, 14195 Berlin, 14 Dahlem Sonder-Buslinie BLAU

Überblick über alle AvH-Veranstaltungen während der 10. Langen Nacht der Wissenschaften

Das Gesamtprogramm finden Sie auf den Seiten der Langen Nacht der Wissenschaften, geordnet nach THEMEN, nach ORTEN oder als PDF.

Katharina Einert

Katharina Einert - Studium der Romanistik und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für französisch- und spanischsprachige Literatur (Prof. Dr. Ottmar Ette), Institut für Romanistik, Universität Potsdam. Seit 2011 Promotion unter Betreuung von Prof. Dr. Gesine Müller, Romanisches Seminar, Universität zu Köln.

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