„Es wäre mir unmöglich nur ein halbes Jahr so zu leben wie er“: Encke, Humboldt und was wir schon immer über die neue Berliner Sternwarte wissen wollten

HiN - Internationale Zeitschrift für Humboldt Studien <br />              ISSN: 1617-5239

Autor: Eberhard Knobloch

erschienen in HiN XIV, 26 (2013)

Nähert man sich dem Südeingang der Babelsberger Sternwarte, dem drit­ten Gebäude der Königlich-Preußischen Sternwarte Berlins, so trifft man – dem Eingang gegen­­über im Freien – auf eine Büste Alexander von Humboldts. Ein wohl­verdienter Platz: Hatte doch Humboldt die Grundlagen für das Aufblühen der Berliner Astronomie im 19. Jahrhundert gelegt. Ohne seine Initiative hätte nicht ausgerechnet in Berlin ein menschliches Auge zum ersten Mal den transuranischen Planeten Neptun entdeckt. Die wohlbekannten Daten zur Sternwartengründung sollen hier nicht wiederholt werden. Statt dessen möchte der Artikel zur historischen Rekonstruktion des Ge­schehens drei Ebenen in den Blick nehmen: die Ebene der amtlichen Schriften von Regierung und Verwaltung; die private Ebene der Briefwechsel; die Ebene der wissenschaftlichen Öffentlichkeit, der Reden und Publikationen.

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Inhalt:

  • 1 Einleitung
  • 2 Ironie der Wissenschaftsgeschichte
  • 3 Utopien
  • 4 Epizykel
  • 5 Jupiter Pistor
  • 6 Jägerstraße 20
  • 7 Glaubensbekenntnis
  • Epilog
  • Anhang
  • Humboldts Denkschrift vom 9. Oktober 1828
  • Literaturverzeichnis
  • Zitierweise

Katharina Einert

Katharina Einert - Studium der Romanistik und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für französisch- und spanischsprachige Literatur (Prof. Dr. Ottmar Ette), Institut für Romanistik, Universität Potsdam. Seit 2011 Promotion unter Betreuung von Prof. Dr. Gesine Müller, Romanisches Seminar, Universität zu Köln.

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