Klassizismus und vergleichendes Sehen in den Vues des Cordillères

HiN - Internationale Zeitschrift für Humboldt Studien <br /> ISSN: 1617-5239

Autor: Helga von Kügelgen

erschienen in HiN X, 19 (2009)

Der Beitrag von Helga von Kügelgen stellt eingangs den Klassizismus vor, wie er von seinem Protagonisten Johann Joachim Winckelmann, des „Begründer[s] der Klassischen Archäologie und der aus ihr später entstandenen Wissenschaft der Kunstgeschichte“ (A. H. Borbein), aber auch von Christian Gottlieb Heyne vermittelt wurde. Heynes Göttinger archäologische Vorlesungen, das wurde bisher kaum beachtet, hörten die Brüder Humboldt. Dies führt – angesichts der Vorrangstellung der Plastik in der Antike – zu den auf den Seiten der „Pittoreske[n] Ansichten“ der Vues de Cordillères genannten, ästhetische Maßstäbe setzenden „Meisterwerken des Praxiteles und Lysippos“. Anhand einiger mexikanischer Tafeln und der in den Anmerkungen Humboldts bisher nicht herangezogenen Literatur sowie deren Abbildungen wird das vergleichende Sehen, einerseits als zugleich abstufendes andererseits als wegweisendes vorgeführt. >> zum Beitrag

Inhalt

Heyne und Winckelmann

Lysipp und Praxitiles

Chalchiuhtlicue

Coatlicue

Mitla

Das Reiterstandbild

Bibliographie

Katharina Einert

Katharina Einert - Studium der Romanistik und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für französisch- und spanischsprachige Literatur (Prof. Dr. Ottmar Ette), Institut für Romanistik, Universität Potsdam. Seit 2011 Promotion unter Betreuung von Prof. Dr. Gesine Müller, Romanisches Seminar, Universität zu Köln.

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