Ingo Schwarz

Manuskripte der Humboldt-ForschungZeitgenossen

Alexander von Humboldt und die Eiszeit

Am 20. September 2018 starb kurz nach Vollendung seines 95. Lebensjahres der Geographiehistoriker und Alexander-von-Humboldt-Forscher Prof. Dr. Hanno Beck. Beck gehörte zu der Generation von Gelehrten, die nach dem Zweiten Weltkrieg den Forschungen zu Alexander von Humboldt in Deutschland ein neues Profil verliehen haben. Dabei ging es um eine gut dokumentierte Darstellung von Humboldts Leben und Werk; aber damit nicht genug, Beck erwarb sich auch Verdienste bei der Neuedition wichtiger Schriften des preußischen Gelehrten. Becks Lebenswerk konnte bereits 2013 in HiN anlässlich seines 90. Geburtstages gewürdigt werden. Anstelle eines Nachrufes veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Aufsatz von 1973. In dieser durch umfangreiche Briefzitate gut dokumentierten Arbeit gibt der Autor viel von seinen persönlichen Ansichten preis. Der Ton erinnert sehr an den Vortragsstil des Bonner Forschers.

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HiN

HiN XX, 39 (2019)

Inhaltsverzeichnis HiN XX, 39 (2019):

Peter Korneffel, David Blankenstein: „Eine Dauerausstellung über Alexander von Humboldt in der Casa Humboldt in Havanna – der Weg zum ersten Alexander von Humboldt-Museum der Welt“

Christiana Moreno: „‚El favor de la Corte abre todas las puertas‘. Aspectos políticos del viaje americano de Alexander von Humboldt“

Ingo Schwarz: „Bernhard von Lepels Ode An Humboldt. Ein Beitrag zum Theodor-Fontane-Jahr 2019“

Natalia Tkach, Uwe Braun, Martin Röser: „Alexander von Humboldts und Aimé Bonplands Pflanzen im Herbarium der Universität Halle-Wittenberg“

Günter Hoppe: „Alexander von Humboldts Einstellung zum Sammeln“

Reinhard Andress: „Addendum: a second Poem by Eduard Dorsch on the occasion of Humboldt’s 100th birthday“

DOI: 10.18443/hinvol20iss392019
URL: http://dx.doi.org/10.18443/hinvol20iss382019

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#AvH250 – das Humboldt-Jubiläum 2019AusstellungenBerlinHUMBOLDT ZUM EINSTIEGHumboldts VitaZeitgenossen

„Ein Tag mit Alexander von Humboldt“ am 02.11.2019 im Museum Knoblauchhaus, Berlin

Das Museum Knoblauchhaus der Stiftung Stadtmuseum Berlin widmet sich am 2. November 2019 ganz Alexander von Humboldt, dem großen Jubilar dieses Jahres. Von 13 Uhr bis in den Abend gibt es im und am Knoblauchhaus Lesungen, Kammerkonzerte und kurze Führungen. Sie können das originale Ruhebett Alexander von Humboldts entdecken, der Flötenuhr von 1797 lauschen und am historischen Schreibmöbel den Umgang mit Federkiel und Druckbleistift erlernen. Zudem werden die Terra-X-Dokumentation „Humboldt und die Neuentdeckung der Natur“ gezeigt und der neue Audioguide des Museums präsentiert.

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BerlinBriefedition und -korrespondenzFaksimile und DigitalisateNeues aus der ForschungZeitgenossen

Eduard Hildebrandts „Wunderbild“ in einem Brief von Alexander von Humboldt an Henriette Mendelssohn, geb. Meyer

Die 2011 von Sebastian Panwitz und Ingo Schwarz herausgegebene Korrespondenz Alexander von Humboldts mit den Mendelssohns dokumentiert ihre lebenslange Verbundenheit. Ein Brief von Humboldt an Henriette Mendelssohn, den die Mendelssohn-Gesellschaft von einem privaten Sammler erwarb, und der erst seit diesem Jahr in der Mendelssohn-Remise in Berlin-Mitte, in der Dauerausstellung Die Mendelssohns in der Jägerstraße zu sehen ist, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht zugänglich. Dieser Brief lässt das gesellschaftliche und künstlerische Leben der Stadt um 1850 sichtbar werden und enthält einige Rätsel: Was hat es mit dem unkommentierten Zettel auf sich, auf dem ein nicht korrekt wiedergegebener Buchtitel der amerikanischen Autorin Harriet Beecher Stowe geschrieben steht und welches „Wunderbild“ erwähnt der weltberühmte Forschungsreisende in dem Brief an Henriette Mendelssohn?

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