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Zusammendenken und Zusammenleben. Humboldt als … (O. Ette)

Zusammendenken und Zusammenleben. Alexander von Humboldt als Herausforderung für das Humboldt-Forum (O. Ette)

Ottmar Ette
Ottmar Ette (Quelle: Uni Potsdam)

„Alles ist Wechselwirkung“

Aufsatz von Ottmar Ette über Alexander von Humboldts Wissenschaftsverständnis, das jegliches Systemdenken ablehnte. „Alles ist Wechselwirkung“ war einer seiner Grundsätze – Wechselwirkung zwischen Natur und Kultur,  zwischen den Wissenschaften, zwischen Kunst und Geschichte, damit war er ein Vordenker einer modernen, globalen Weltgesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Veröffentlicht auf SOLON-line.de und Spree-Athen e.V.:

Mexico übte auf Alexander von Humboldt eine besondere Faszinationskraft aus. Es ist keineswegs ein Zufall, daß er vor dem Hintergrund eines Europa im Zeichen des Wiener Kongresses, im Zeichen der Restauration ernsthaft erwog, in die Hauptstadt des damaligen Neu-Spanien überzusiedeln und seinen Lebensmittelpunkt in die Neue Welt zu verlegen. Mexico war für ihn ein Brennspiegel der Kulturen: Hier hatte er aus unterschiedlichen Räumen und Zeiten stammende Kunstwerke auf engstem Raum zusammengedrängt nebeneinander gesehen, eingebettet in den Verbund einer Reihe unterschiedlichster kultureller und wissenschaftlicher Institutionen, deren Aufschwung den jungen Preußen ungeheuer beeindruckt hatte. […]“ >> mehr lesen

Katharina Einert

Katharina Einert - Studium der Romanistik und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für französisch- und spanischsprachige Literatur (Prof. Dr. Ottmar Ette), Institut für Romanistik, Universität Potsdam. Seit 2011 Promotion unter Betreuung von Prof. Dr. Gesine Müller, Romanisches Seminar, Universität zu Köln.

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