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Botanikedition humboldtHUMBOLDT ZUM EINSTIEGNeues aus der ForschungTagebücher

Alexander-von-Humboldt-Tag der BBAW: „Weltumspannende Wissenschaft“, 11.09.2026

Der Humboldt-Tag am 11. September 2026 widmet sich der Entfaltung der Humboldtian Science zu einer den ganzen Planeten umfassenden Wissenschaft und begibt sich auf die Spuren der ethnobotanischen Schätze der Amerika-Expedition. Zwei Werkstattberichte bieten Einblicke in das dritte Amerikanische Reisetagebuch und zeigen am Beispiel der zentralasiatischen Reise das Potenzial vernetzter Wissensressourcen.

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Amerika-ReiseBotanikEnglishKalenderNeues aus der Forschung

16.12.2024, Kolloquium – Humboldts Netzwerke: Leopoldo C. Baratto, „The Travel Records of Alexander von Humboldt and Other Naturalists in South America: Perspectives on Biodiversity, Ethnobotany, and Pharmacognosy“, Berlin

Die außergewöhnliche Artenvielfalt Südamerikas wird bereits seit dem 16. Jahrhundert studiert, katalogisiert und wirtschaftlich erschlossen.

Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland sammelten während ihrer Expedition in die amerikanischen Tropen (1799-1804) mehr als 6.000 Pflanzenarten aus verschiedenen Regionen, vom Meeresspiegel bis in Höhen von über 3.000 Metern. Sie dokumentierten
Pflanzen mit medizinischem Nutzen, essbaren Eigenschaften und unterschiedlichsten praktischen Anwendungsmöglichkeiten.

Leopoldo C. Baratto, Professor am Laboratorium für angewandte Pharmakognosie an der Universidade Federal do Rio de Janeiro, wird am 16. Dezember 2024 um 18:00 Uhr im Kolloquium „Humboldts Netzwerke“ anhand von Beispielen wie Curare, Guaraná oder Paranuss diese Nutzpflanzen und ihre historische und aktuelle Bedeutung vorstellen. Über 200 Jahre nach Humboldts großer Forschungsreise erzählen diese Pflanzen noch immer Geschichten, die Wissenschaft, Kultur und Innovation miteinander verbinden.

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