11.07.2019, Vernissage: „Ein Naturgemälde Berlins – Ein Projekt von Studentinnen der Humboldt-Universität“, Berlin

Alexander von Humboldts ikonisch gewordenes „Naturgemälde der Anden“ aus dem Jahr 1807 wird manchmal als erste Infografik der Geschichte bezeichnet, denn es ist informativ, intuitiv lesbar und zugleich ästhetisch ansprechend. Obgleich es eine Fülle an einzelnen Informationen versammelt, legt es durch die Entscheidung, die Daten auf den jeweiligen klimatischen Höhen einzutragen, geradezu suggestiv eine ganzheitliche Betrachtung der Naturphänomene nahe.

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Die BBAW eröffnet Jahresthema 2019|20 „Naturgemälde“

Im Mittelpunkt des Jahresthemas 2019|20 „Naturgemälde“ steht die enge Beziehung von Repräsentation und Interpretation von Naturphänomenen in Wissenschaft und Kunst. Inspiriert von Alexander von Humboldts Begriff des „Naturgemäldes“ eröffnet sich ein ganzes Panorama an Fragen: Was kann man unter „Naturgemälde“ in den modernen Naturwissenschaften verstehen? Wie funktioniert Modellierung in den Natur- und Technikwissenschaften? Auf welche Weise kann der Klimawandel visualisiert und damit begreiflich gemacht werden? Welche Möglichkeiten bieten Computersimulationen für das „Naturgemälde“ der Zukunft? Wie können moderne „Naturgemälde“ von kollektiven Wissenschaftsformen wie Citizen Science profitieren? Was heißt Nature Writing in der Literatur? Und wie hört sich ein Naturgemälde in der modernen Klangkunst an?

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