Interview: Humboldt war „kein Mann des wissenschaftlichen Elfenbeinturms“

Ottmar Ette, Romanist und Humboldt-Spezialist (Quelle: Universität Potsdam)
Ottmar Ette, Romanist und Humboldt-Spezialist (Quelle: Universität Potsdam)

Humboldt war „kein Mann des wissenschaftlichen Elfenbeinturms“

Ottmar Ette im Gespräch mit Elke Durak

Anlässlich des 150. Todestages Alexander von Humboldts hat der Potsdamer Romanist und Humboldt-Forscher Ottmar Ette den Verfasser des Kosmos als originellen Querdenker gewürdigt. Humboldt habe vieles vorgedacht, was in der heutigen Zeit für das Zusammenleben dringend nötig sei. Gleichzeitig habe er immer bekräftigt, dass die Wissenschaft nicht nur für eine Elite bestimmt sei, sondern mit seinem Werk stetig an einer Popularisierung und Demokratisierung des Wissens gearbeitet, so Ette. (Quelle: Deutschlandfunk)

Das Interview wurde gesendet am 6. Mai um 8:12 Uhr und kann auf den Seiten des DLG als MP3 oder Flashversion nachgehört werden.

Katharina Einert

Katharina Einert - Studium der Romanistik und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für französisch- und spanischsprachige Literatur (Prof. Dr. Ottmar Ette), Institut für Romanistik, Universität Potsdam. Seit 2011 Promotion unter Betreuung von Prof. Dr. Gesine Müller, Romanisches Seminar, Universität zu Köln.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.