Auf der Spur von Alexander von Humboldt, RBB-Inforadio, 4.–11.08.2019

Auf der Spur von Alexander von Humboldt mit dem RBB-Inforadio

Es geht nochmals einen kleinen medialen Schritt zurück von Humboldt-Bot und Insta-Novel zu Radio, Podcast und Mediathek: Seit dem 4. August und noch bis zum kommenden Sonntag, dem 11. August 2019, ist das RBB-Inforadio Alexander von Humboldt auf der Spur – dem Entdecker, Naturforscher und Universalgelehrten, aber auch dem Workaholic, Tropenfan und Zeichner. Humboldt gilt als einer der ersten, die vor menschengemachter Umweltzerstörung warnten. Noch auf dem steilsten Bergrücken stellte er seine Messinstrumente auf. Berühmt machte ihn vor allem seine fünfjährige Forschungsreise durch Südamerika von 1799 bis 1804. Aber auch im Fichtelgebirge, in Russland, Mexiko, Kuba, in den USA, in Paris und Berlin hat er Spuren hinterlassen.

Welche Spuren sind das? Wie ist er gereist? Was erzählen uns seine Gesteinsproben noch heute? Warum war Alexander von Humboldt schon zu Lebzeiten so populär? Wie hat er die Wissenschaften verändert? Und: Wer sind die potenziellen Humboldts von heute? Eine ganze Woche lang ist Inforadio Auf der Spur von Alexander von Humboldt – in Radiostücken, Gesprächen und Zeitreisen. In die Rolle von Alexander von Humboldt schlüpft der Schauspieler Romanus Fuhrmann.

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Ein Gedanke zu „Auf der Spur von Alexander von Humboldt, RBB-Inforadio, 4.–11.08.2019

  • August 8, 2019 um 11:47
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    „Humboldt 2009“ – Prädikat: Empfehlenswert!
    Entdeckungsreisen zu den Kulturen der Welt
    Zur Erinnerung an den Forscher, den unakademischen Wissenschaftler mit „Weltbewußtsein“ (Ottmar Ette) und den großen, multikulturellen und poly-ästhetischen, begeisternden Wissensvermittler Alexander von Humboldt hat der Deutschlandfunk (Redaktion „Kultur heute“) im letzten Jahr 57mal etwa zehnminütige Radio-Sendungen geliefert, die noch nachzuhören sind (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/humboldt2009/892911/).
    Mehr als die Hälfte der Sendungen geben Einblicke in ästhetische, künstlerische Praxen, in theatrale und performative Aktiven all around the world. EMPFEHLENSWERT – nicht nur – FÜR DEN UNTERRICHT in Schule und außerschulicher Bildung : O-Töne, eigensinnige ReporterInnen liefern eine Medienstützung für TheaterpädagogInnen in ihrer Praxis und zur Erweiterung ihres Theater-Welt-Verständnisses!
    Aus der Darstellung der Sendereihe durch den Deutschlandfunk: So wie Alexander von Humboldt vor über 150 Jahren unbekannte Weltregionen erkundete und vermaß (siehe Daniel Kehlmanns Buch: Die Vermessung der Welt – Protagonisten: Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß), so begab sich auch die Sendereihe „Humboldt 2009“ ein Jahr lang auf Welterkundungsreise. Die uns nach wie vor unbekannten oder wenig bekannten kulturellen Phänomene rund um den Globus wollten wir entdecken und präsentieren. Es ging darum, die aus unserem europäischen Blickwinkel auf der Weltkulturkarte als weiße Flecken wahrgenommenen Landstriche zu belichten.
    So hat der Schriftsteller Michael Roes auf einer Reise durch den Jemen die teils spielerischen, teils zeremoniellen Kampf-Tänze eines Qabili, eines Stammeskriegers, kennengelernt, den Raqs und Bar’a, worüber er in einer akustisch eindrücklichen Reportage berichtet.

    In Port of Spain auf Trinidad betreibt der Maler Peter Doig seinen privaten „Studio Film Club“, in dem er Kunstkino aus aller Welt und aus allen Epochen der Filmgeschichte, von „Metropolis“ bis Aki Kaurismäki, vorführt und mit den Zuschauern diskutiert. Doig selbst malt dazu die Kinoplakate, die inzwischen begehrte Sammlerobjekte sind.

    Und in Marokko, wo es weder ein Opernhaus noch einen typischen Konzertsaal gibt, musiziert von Herrschers Gnaden das „Königliche Sinfonieorchester“ europäische Klassik.

    Gerd Koch

    Lieber Florian Schnee, 2009 schrieb ich die obige Empfehlung (erschienen in der „Zeitschrft für Theaterpädagogik“) – fiel mir grad wieder ein wegen des RBB-Hinweises. Danke für Ihre Meldungen zu AvH!
    gk

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